INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein.

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen?

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen.

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können?

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.

#1

Landvilla von Clywd

in 01.07.2013 20:51
von Clywd • Vampir | 137 Beiträge | 297 Punkte

Die Villa ist direkt am Wasser gelegen, liegt außerhalb der Stadt und hat eine eher alte Einrichtung. Sie ist von Bäumen und Felsen Umgeben. Hier an diesem Idyllischen Ort, hat jeder seine Ruhe, vor allem der Vampir.
Sie verfügt über 9 Schlafzimmer, 9 Bäder und 8 Empfangsräume. Der See lädt zum Morgendlichen oder auch abendlichen Schwimmen ein.





















“Ich möchte Flamme sein und Asche werden und hab doch nie gebrannt…. \"


Ring

zuletzt bearbeitet 01.07.2013 20:54 | nach oben springen

#2

RE: Landvilla von Clywd

in 01.07.2013 21:26
von Adélie | 87 Beiträge | 202 Punkte

Das schwache Licht viel durch den Nebel der Highlands von Schottland. Obwohl es Tag war konnte man meinen das es bereits dämmerte, denn man konnte nicht mehr nur seine eigene Hand vor Augen sehen, auch die Sonne schien zu kämpfen. Der Wagen in dem sie saß, holperte über die Hügel und das junge Mädchen fragte sich ob hier draußen überhaupt Zivilisation war. Etwas neben ihr Bewegte sich doch sie versuche angestrengt in den Nebel hinter der Scheibe zu erkennen. Die Antwort auf ihre Fehlende Erinnerung und die Ursache für den Angst der ihr so tief in den Knochen steckte, das sie es nicht aussprechen konnte. Langsam wurde die Bewegung neben sie unruhiger und irgendwo aus dem Hintergrund hörte sie das Clywd ihr eine Frage stellte. Die Elfe blinzelte und bevor sie ihren Kopf zu den Vampiren drehte hielt sie inne. Da war was. Sie hatte es gesehen – oder etwa nicht? Sie war sich seit der Sache im Ballette nicht mehr sicher was oder wem sie eigentlich noch glauben sollte. „Hm?“, fragte sie und drehte ihren schönen Kopf zu dem Mann am Steuer. Aus irgendeinem Grund war er besorgt um sie. Nicht dieses ‚ du bist ein hilfloses Püppchen‘, sondern wirklich besorgt. Es hatte darauf bestanden sie Mitzunehmen – zu sich, an einen Ort den er wohl für sicher hielt. Aber sich vor was? In gewissen Momenten wenn sie in sein Gesicht sah, glaubte sie das er die Antwort wusste aber es nicht aussprechen konnte. Doch die meiste Zeit war er genauso verwirrt wie sie.
Und während sie in dieser buchstäblich Nacht und Nebel Aktion zu seiner Villa in Schottland fuhren hatte Adélie das leise Gefühl das sie zum ersten Mal nicht in der Lage war zu fliehen.

Die Alte Landvilla lag mitten in einem Ort von Nirgendwo zwischen weiten Hügeln und großen Wäldern. Viel Menschliches gab es hier draußen nicht und so konnte Adélie ungehindert das sein was sie war. Seit 2 ½ Wochen waren sie nun schon hier und das was gewesen war auf den Straßen von New York, schien fast schon in unrealistische Ferne gerückt zu sein. Es wurde Sommer und die warme Luft fegte über die Highlands und Adélie blühte auf. Wie ein junges Reh hüpfte oder viel mehr tanzte sie zwischen den Gräsern hindurch und genoss die Sonne. Viel an hatte sie dabei nicht. Ein weißes Kleid, Halb durchsichtig durchzogen von feinen goldenen Verzierungen gab den Blick frei auf ihren kleinen jedoch sehr Sinnlichen Körper. Sie trug keinen BH, was sie allerdings fast nie tat und während sie die blühende Natur genoss vergaß sie vollkommen alles um sich herum. Selbst Clywd der zwischendurch sich noch wehrte gegen das was die Lichtelfe ausstrahlte wurde davon erfasst.
Doch trotz der Wärme am Tage wurde es in den großen alten Gemäuern Nachts sehr kalt und so wurde jeden Abend der Kamin angezündet. Nicht selten passierte es das Adélie davor einschlief. Genau wie diese Nacht. Clywd war aufgebrochen um zu jagen, er war immer noch ein Vampir der Blut brauchte und so war das Mädchen alleine in dem großen Schloss. Doch die Anfängliche Angst die sie aus New York mit hier her gebracht hatte war schon verschwunden. Vergessen durch die Wärme des Sommers. Aber nur weil man an Dinge nicht mehr dachte waren sie noch lange nicht verschwunden.
Die Elfe schreckte auf. Das prasseln das Kamines war nur noch ein leises zischeln und die Glut war das einzige was noch Wärme spendete. Ihre schönen grünen Elfenaugen suchten die Dunkelheit ab auf der Suche nach dem was die geweckt hatte. Doch sie erkannte nichts. Als sie sich gerade wieder hinlegen wollte, ertönte ein Dumpfes Geräusch, ein rhythmisches Pochen fast so als würde jemand gegen eine Tür klopfen. „Clywd?“, rief das Mädchen und stand auf. Da wieder …. Es wurde lauter und schien – näher zu kommen „Ich find das nicht witzig du blöder Blutsauger“
Die Elfe versuchte ihre Angst mit Ärger zu überdenken. Sie griff zum Türgriff und öffnete langsam die großen Flügeltür zum Flur. Niemand war zu sehen, nur von irgendwo pfiff der Wind durch die Ritzen. Ihr war kalt. Das war doch verrückt, sie war eine Elfe und kein Mensch, warum machte ihr so etwas Angst. „Nur der Wind … es ist nur der Wind“, und nur der Wind kam auf und verwandelte sich in ein dröhnen. Ein Geräusch als würde es nicht von draußen durch die Ritzen sondern tief aus der Hölle empor steigen. Das Mädchen erschauderte und drehte sich im Kries „Hör damit auf , Cly“, rief sie und sah sich um. Da hielt sie den Atmen an jemand stand neben ihr. Sie spürte seinen Atmen. Ganz langsam schielte sie zur Seite und erwartete das schlimmste doch …. Da war niemand. So schnell wie sie konnte rannte sie hoch in ihr Zimmer und schloss sich ein. Das war doch verrückt. Sie war verrückt!

Als Clywd wider kam, fand er aber nicht nur eine leicht verängstigte Elfe vor sondern aus ein zerrissenes Bild. Das Gesicht in seinem Portrait war mit etwas scharfen zerschlissen worden.



The Truth behind the lie

zuletzt bearbeitet 01.07.2013 22:33 | nach oben springen

#3

RE: Landvilla von Clywd

in 01.07.2013 22:06
von Clywd • Vampir | 137 Beiträge | 297 Punkte

Clywd hatte gegen ihren Willen beschlossen, das Mädchen mit zunehmen. Eigentlich wollte der Vampir niemals jemanden an diesen Ort mit nehmen, er war unberührt von Fremden die sich länger dort aufhielten. Nur als das alte Gemäuer Restauriert wurden musste, da es schon sehr alt war, waren Menschen dort gewesen. Doch hatte er diesen die Erinnerung danach genommen, da der blonde Mann die Gier in ihren Augen gesehen hatte. Viele kleine oder auch große Schätze waren an diesem Ort zu finden. Einige hatten einen Unbezahlbaren Wert, den kein Geld dieser Welt aufwiegen konnte. Doch hatte er sich entschieden, Adélie in seine Welt zu lassen, an den Einzigesten Ort, an dem er sich wirklich jemals zu Hause gefühlt hatte, denn es war ein Teil seines Zuhauses, wo sein Land doch selber schon solang nicht mehr existierte.
Während der Fahrt, aber auch während des Fluges schwieg Adélie die ganze Zeit, wirkte auch weiterhin als würde sie eher neben sich stehen. Clywd wollte sie Beschützen, vor was das wusste er nicht wirklich, doch der Mann zwischen ihr und Victor Abstand schaffen, denn dieser Mann tat der Schönheit nicht gut.

Adélie wohnte nun schon seit 2 ½ Wochen bei dem blonden Vampir und blühte wieder richtig auf. In ihren Körper kehrte das alte Leben zurück, welches er bei ihr immer so Anziehend fand. Sie schwebte wieder über die Wiese, ihre Augen hatten den alten Glanz wieder. Manchmal sah der blonde Unsterbliche aus der Ferne ihr dabei zu, unbemerkt von ihren Augen. Das Sonnenlicht vermied er meistens, da der Mann seinen Ring nicht tragen wollte, so verbarg er sich in seinem dunklen Zimmer. Doch auch von dort aus, das Clywd alles so, als würde sie direkt vor ihm Tanzen. Wie ihre kleinen Brüste etwas mit wippten bei ihren Bewegungen, das Schwingen des weißen Kleides, welches noch vom Wind getragen wurde. Ein wenig verhielt er sich wie ein Stalker, das war ihm schon klar, doch noch mal wollte er die schöne, nun rothaarige nicht so sehr an sich ran lassen, damit nicht noch mal das geschieht was vor so vielen Wochen passiert war. So redeten die beiden auch nicht viel miteinander, da es ihm in seinem eigenem Haus doch sehr leicht viel ihr aus dem Weg zu gehen.
Doch immer wenn sie schlief, was meistens vor dem Kamin war, stand er neben dem Sofa und schaute auf das zarte, ruhige Gesicht herunter. Oft strich der Mann der schönen Elfe eine Strähne ihres Haares hinter das Ohr, nur damit er ihr Gesicht in seiner ganzen Blüte sowie Schönheit sehen konnte. Immer hing ihr Geruch in der Villa, erfüllte fast jeden Raum, dennoch hatte er schon lang nicht mehr von ihr Gekostet. Adélie erhellte die sonst doch etwas kühl wirkende Villa, wie es noch nie jemand getan hatte.

Da er nun nicht von ihr trank, jedoch noch immer das Monster alter Gruselgeschichten war musste er Jagen gehen. Kein Tier, auch wenn das im Wald einfach gewesen wäre, sondern ein Mensch würde sein Opfer sein. Durch seine Geschwindigkeit, war er doch schnell im nächsten Dorf, was eine Stunde Autofahrweg von seinem Landsitzt entfernt war. Keiner hatte es bisher gewagt dorthin zu gehen, denn jeder der den Mut gefasst hatte, war nie zurückgekehrt. So besitzergreifend, wie er bei seiner Ex-Freundin war, so grausam konnte Clywd sein, wenn man sich seinem Anwesen nährt.
Es dauerte schon einige Stunden, ehe er zurück zu seiner Villa kam, in der er sofort merkte, dass etwas nicht Stimmte. Furcht lag in der Luft, der Geruch von Angst. Adélie´s Angst. Langsam ging er zu ihr nach oben, kein laut war zu Hören, nicht mal das knacken der Dielen, so leise Schritt er die Treppen hoch. Außer dem Geruch von der Elfe, nahm er keinen anderen wahr, doch wer sollte auch schon hier sein? Adélie? fragte er gegen die Tür, im selben Moment Klopfte der Unsterbliche. Das Portrait bemerkte er noch nicht, lag das gerade auch nicht im Interesse seines Auges. Die schöne Frau öffnete nun langsam die Tür, wirkte sehr verstört. So schaute er auf sie herab Was ist passiert? der Vampir sah die Frau fragend an. Hätte sie gern in den Arm genommen um ihr zu zeigen, dass der blonde Mann für sie da war, doch Körperkontakt vermeidet Clywd genauso wie alles andere was sie betraf.


“Ich möchte Flamme sein und Asche werden und hab doch nie gebrannt…. "


Ring

zuletzt bearbeitet 01.07.2013 22:07 | nach oben springen

#4

RE: Landvilla von Clywd

in 01.07.2013 22:59
von Adélie | 87 Beiträge | 202 Punkte

Sie kam sich dumm vor – wie in Kind, das man Gruselmärchen vorlas und sich dann ängstigte. Hier war niemand außer sie. Wahrscheinlich waren das alles Nebenwirkungen von dem was sie in New York erlebt hatte. Die Elfe wurde sich nun wieder bewusst warum sie sich von großen Städten weit fern hielt und lieber kleine Inseln aufsuchte, Die Gefahr dort in etwas gefährliches verwickelt zu werden war nur minimal. So zog sie sich langsam aus und stieg in Höschen und einem dünnen Top ins Bett. Jedoch konnte sie nicht verhindern das sie sich tief unter die Bettdecke verkroch um nichts zu sehen und zu hören. Was man nicht sah war nicht da – so die Devise.
Ruhe war eingekehrt doch immer noch lauschte das schöne Mädchen fast schon willens nach dem Geräusch und irgendwo in sich drin eine Bestätigung zu finden.
Plötzlich klopfte es, nicht wie das vorige tief dunkel und langsam sondern hell und sehr nah. Trotzdem zuckte Adélie für einen Moment zusammen und hielt inne. Hatte sie sich das wirklich nicht alles eingebildet? Doch dann ertönte die Stimme des Vampires und das junge Mädchen seufzte auf. Nun kam sie sich wirklich dumm vor und mit Sicherheit würde Clywd sie gleich verspotten. Aus diesem Grund erzählte sie ihm auch nichts, als sie aufstand und die Tür öffnete. Etwas verschüchtert Blicke sie zu ihm nach oben und für einen Moment wurde ihr Bewusst das sie fast nichts an hatte. Es war nicht so das er sie nicht schon nackt gesehen hatte, aber Vampire waren schnell gereizt und auch wenn irgendwo in ihr es wahrscheinlich ersehnen würde, schlafen wollte sie im Moment nicht mit ihm „Hey …“, brachte sie leise hervor und lächelte, den Körper halb hinter der Tür versteckt „Ist alles ok, ich hab vorhin nur eine riesige Spinne gesehen die über mein Bett gekrabbelt ist – aber jetzt ost sie weg“
Was für eine faule Ausrede. „Hast du gut gegessen …. Oder getrunken“, lenkte sie schnell ab und lächelte ihn milde an. Ihre schönen Augen schauten ihn intensiv durch die dichten langen Wimpern an. Es brauchte eine ganze Weile um Clywd davon zu überzeugen das nichts passiert war und so legte sich das Mädchen wieder ins Bett zum Schlafen. Oft fragte sie sich was der Vampir wohl die ganze Zeit trieb wenn nichts mehr los war und die Nacht alles in stille legte. Doch diese würde er mehr Beschäftigt werden als ihm lieb war.

Es war das Pochen, dumpf schwer und stark das durch das ganze Gebäude hallte. Es klang so als würde jemand mit schweren Schuhen eine Treppe hochlaufen.
Dump …Dump … Dump …… Stille
Dann wieder Dump … Dump … Dump.
Plötzlich wurden des so schnell als würde jemand rennen und eine Tür wurde lautstark aufgestoßen. Nicht irgendeine sondern die von Adélie. Das Mädchen schlief – tief fest und bekam von dem was sie zuvor beunruhigt hatte nichts mehr mit.
Das Surren das sich am Anfang anhörte wie der Wind ertönte und etwas ergriff die Stille der Nacht. Die Elfe drehte sich hin und her, sie träumte schlecht und während sich ihr Körper von der einen zur anderen Seite drehte wurde die Bettdecke langsam wie von unsichtbarer Energie von ihr gezogen. Aber dabei blieb es nicht. Etwas griff nach den Haaren des jungen Mädchens und nun endlich das ziehen brachte sie zurück in die Realität. Als sie begriff was mit ihr passierte fing sie an zu schreien „CLYYYYYWD!!“, noch nie war das Mädchen von solch heftiger Angst ergriffen worden. Sie strampelte und versuchte nach dem unsichtbaren etwas zu treten was sie nun aus den Zimmer zerrte doch es half nichts. Von unten hörte sie ein knurren und als sie gerade über die Schwelle in ein dunkles Zimmer gezogen wurde sah sie ihn. Sie streckte die Hand nach ihm aus doch gerade als er sie erreichte schlug man dem Vampir die Tür vor der Nase zu. Adélie schrie. Diesmal nicht nur aus Angst sondern aus schmerz denn jemand kratze ihre über das Bein und mit schrecken sah sie wie sich blutige Schrammen über ihren Oberschenkel zog.
Erst als der Vampir die Tür zerbrach und hineintrat, ließ das was sie da packe los und viel zu Boden. Das Mädchen weinte heftig.



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#5

RE: Landvilla von Clywd

in 01.07.2013 23:50
von Clywd • Vampir | 137 Beiträge | 297 Punkte

Adélie sagte ihm zwar, dass es ihr gut ginge, das alles nur an einer Spinne lag, dennoch glaubte er ihr nicht ganz, dennoch ließ der Vampir die Ausrede einfach mal so stehen, da er keine Lust hatte sich mit ihr zu Streiten oder irgendwas zu erzwinken, da es am Ende nur noch ihre Entscheidung war. Die beiden waren kein Paar mehr, so musste sie die Elfe ihm nicht mehr alles sagen. So hatte er nur noch genickt, ehe sie in ihr Bett gestiegen war. Clywd war nicht entgangen wie wenig sie nur trug, fast schon zu wenig. Wobei, er hatte die schöne Frau schon mit weniger gesehen.
Er selber war nicht sofort gegangen, sondern hatte sich an die Wand gelehnt und auf ihr Atem gelauscht, bis dieser gleichmäßig ging. Das Zeichen, das Adélie eingeschlafen war. Erst dann machte sich der Vampir selber auf den Weg in sein Zimmer…..

Der blonde Vampir schlief nicht, das hatte er schon lang nicht mehr. Clywd saß an einem großen schwarzen Flügel, doch seine Hände berührten die Tasten nicht. Lang hatte er nicht mehr gespielt. Gerade als er seine schlanken weißen Finger über die Tasten gleiten lassen wollte, hörte er ein Geräusch. Es war als würde jemand in der Villa sein, doch der blonde Vampir hatte niemand kommen hören, auch hing kein Fremder Geruch im Haus. Der Vampir stand auf, lauschte auf die Schritte, welche dumpf und schwer waren, wie jemand der sich seiner Schritte nicht bewusst war oder sie lang nicht mehr tat. Mit seinem Gehör folgte er den Schritten, doch egal wo er hinging, nirgends war jemand zu sehen, zu riechen. Seine blauen Augen verengten sich, Misstrauen lag in seinem Blick. Was geschah hier gerade?
Als die Schritte schneller wurden, beschleunigte auch der Unsterbliche seine, glaubte dem etwas entgegen zu laufen, doch er kam immer wieder zu spät. Das war doch Unmöglich, daher wurde er wütend. Ein bedrohliches knurren entkam seiner Kehle, als er Adélie schreien hörte. So rannte er zu ihr nach oben, war nur eine Sekunde zu langsam, nur eine. Er sah noch wie die junge Elfe in ein Zimmer gezogen wurde, die Tür selber schluck vor seiner Nase zu. Er hatte nur die rothaarige gesehen, niemand anders, auch nichts Gerochen. Das war alles andere als normal. Ihm kam der lächerliche Gedanke, dass es Spuckte. Dies war noch nie passiert, doch wie sonst sollte der Untote sich all das erklären, was in den letzten Sekunden oder Minuten passiert war. Die Schritte, nun das Adélie in ein Zimmer gezogen wurde. Menschlich war das nicht.
Da er gerade keinen anderen Weg sah, zertrümmerte der Mann die Tür, schwer hing der metallische Duft von ihrem Blut in der Luft. Seine Augen färbten sich leicht rot, da er sie schon lang nicht mehr so direkt gerochen hatte. Es war was anderes wenn ihr Duft die Villa umhüllte, es war indirekt, doch nun kehrte alles zurück was er immer versucht hatte zu verdrängen. Vor allem das, woran ihr herrlicher Duft ihn immer wieder erinnert hatte. Die Blumenwiese im morgendlichen Tau. Was auch immer da war, war nun verschwunden, nur ein Häufchen Elend lag auf dem Boden, welches seine Ex-Freundin war. Der Vampir ging zu ihr, hockte sich zu dem Mädchen und hob sie auf seine Arme, würde sie diese Nacht nicht alleine lassen. Ihm war klar, das was auch immer das war, es Adélie mitgebracht haben musste. Schscht… flüsterte er leise in ihr linkes Ohr. Mit ihr auf den Armen, ging er in eines seiner Schlafzimmer, ihres würde ihr gerade sicher nicht zulassen.
So betraten sie ein Zimmer ganz in weiß viel gab es in diesem nun wirklich nicht, außer ein Himmelbett, dessen Vorhänge zugezogen waren. Die Bodenlangen Fenster, waren von Bodenlangen weißen Vorhängen bedeckt. Selbst das Bett war in Weiß gehalten. Clywd öffnete diese leicht, legte Adélie behutsam auf das Bett, kämpfte dabei gegen seinen Drang an von ihrem Blut zu kosten, welches immer noch auf ihrem Oberschenkel zu sehen war. Er griff in seine Tasche, setzte sich neben sie und Tupfte vorsichtig mit einem Taschentuch das Blut von den Kratzern. Was ist passiert? fragte er in die Stille hinein. Der Mann konnte sich noch nicht einen Reim darauf machen, zwar hatte er eine Ahnung, doch was ist schon eine Ahnung.


“Ich möchte Flamme sein und Asche werden und hab doch nie gebrannt…. "


Ring

zuletzt bearbeitet 01.07.2013 23:51 | nach oben springen

#6

RE: Landvilla von Clywd

in 03.07.2013 22:49
von Adélie | 87 Beiträge | 202 Punkte

Ihr war so unendlich kalt, so eisig als würde man eisiges Blut durch ihre Venen pumpen. Sie zitterte heftig und wusste nicht was genau sie noch denken sollte. Nur eines war ihr klar, sie wollte hier weg. Raus irgendwohin um davor zu fliehen auch wenn sie tief in Innern wusste das es nicht an Clywd oder dem Schloss lag, sondern an ihr. Es dauerte eine Weile bis sie bemerkte dass ihr Ex Freund sie umarmte denn inzwischen hatte sie kaum noch Gefühl in ihren Gliedern. Nur der Kratzer auf ihren Bein brannte als ob dort sich immer noch unsichtbare Fingernägel tief in das Fleisch gruben würden.
Geschockt von dem was passiert konnte sie nichts weiter als weinen und den Kopf an seine Schulter lehnen. Früher hatte sie es beruhigt wenn sie den Geruch und die Stärke des Vampires gespürt hatte. Selbst als sie sich trennten hatte sie immer noch das Gefühl von Sicherheit in seiner Nähe, doch diesmal war das erste Mal wo selbst er machtlos war. Adélie fühlte sich alleine und schwach. Sie wollte nicht mehr, hatte keine Kraft mehr und wünschte sich einfach nur noch dass man sie endgültig töten würde. „Hat doch alles keinen Sinn“, murmelte sie an seine Schulter während der große Mann sie durch das Haus trug. Die Hallenden Schritte ließen ihr eine Albtraumhafte Vorstellung aufkommen das sie gleich wieder attackiert werden würde.
Das nächste was ihr aber, nachdem sie um ein paar Ecken gebogen war und durch eine große Tür schritten, entgegenschlug war eine Pracht ganz in weiß. Es passte nicht zu einem Vampir wie Clywd den sie sich immer hatte in einen dunklen Sag zwischen Blutroten Wänden hatte liegen sehen. Vielleicht irgendwo mit einem offenen Kamin im Hintergrund. Aber das hier – wirkte wie das Zimmer eines Engels und der Vampir war alles andere als das. Hätte die kleine Elfe nicht so unter Schock und Angst gestanden wäre sie vermutlich sofort von seinen Armen runter in das Bett gehüpft. Doch gerade war alles in ihr mehr tot als Lebendig.
Auf die Frage von dem großen Vampir konnte sie jedoch nicht antworten. Es war nicht das ihr die Worte dazu fehlten sondern das sie Angst hatte allein durch das Aussprechen es heraufbeschwören würde wie einen Dämon. So legte sie sich, als er sie auf das Bett gelegt hatte auf die Seite und schloss die Augen.

Adélie träumte sehr schlecht. Sie war gefangen in der Dunkelheit die umhüllt von Nebel war und ein flüstern jagte sie durch diese Welt die scheinbar kein Entkommen hatte. Man griff nach ihr unsichtbar, mit klauen gierig, vernichten und so sehr sie es auch Versuchte sie konnte nicht aufwachen. Seltsam war nur das es ihr Bewusst war das dies nicht echt sein konnte, alleine schon wegen der einnehmenden Leere die sie von allen Seiten bedrohte.

Als die Junge Elfe ihre Augen öffnete waren sie leer, wirkten Seelenlos. Mit einem Ruck saß sie gerade im Bett während ihr die Haare wild vor dem Gesicht hingen. Langsam drehte sich der Körper zu der Kannte des Bettes und als beide Beine auf dem Boden waren, stand sie auf. Die Arme hingen schlaff herunter und auf seltsame Weiße stand sie verbogen da. Ihr Kopf hing lasch auf der Rechten Schulter und die langen Haare hingen weiter ihr strähnig im Gesicht.
Als sich dann ihre Beine in Bewegung setzen hatte man das Gefühl als würde sie jemand fernsteuern oder ein Puppenspieler mit unsichtbaren Fänden das Mädchen lenken. Sie ging um das Bett herum und stellte sich direkt auf die andere Seite des Bettes in der Clywd lag. Dort blieb sie stehen. Sagte nichts, tat nichts.



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#7

RE: Landvilla von Clywd

in 03.07.2013 23:17
von Clywd • Vampir | 137 Beiträge | 297 Punkte

Was Adélie mit ihren Worten meinte, wusste der Vampir nicht, doch fragte er auch nicht weiter nach, da sie eh schon ziemlich neben sich stand. Wohl schien sie auch nicht zu wissen, was passiert war, doch wer dann? Seit die beiden hier waren, hatte nie jemand anderes seine Villa betreten, das würde der blonde Unsterbliche niemals zulassen. Auch schien sie nichts mehr um sich rum wirklich wahrzunehmen oder wollte es einfach nicht. Sie lies sich einfach auf das Bett legen, kaum das der Vampir ihre Wunde mehr oder weniger versorgt hatte, drehte sich die junge Elfe zur Seite und schlief ein. Seufzend erhob sich der Vampir, dieser wollte ihr schon helfen, sonst wäre die rothaarige nicht hier. Doch wusste er selber nicht was er tun sollte. Clywd war ein Vampir und keines dieser Wesen, die alles sofort herausfanden. Leise war er etwas auf und abgegangen, hatte nachgedacht, doch keine Lösung gefunden. Wie auch?

Auch wenn der Unsterbliche nicht schlief, legte er sich zu Adélie ins Bett. Das hier war nicht sein Schlafzimmer, es war nur ein Zimmer ganz in weiß gehalten. Der Mann schloss seine Augen, lauschte auf die Atemzüge der Frau neben ihm. Diese Bewegte sich doch sehr unruhig, doch weckte der blonde Vampir die Elfe nicht, wenn dann sollte sie von alleine Aufwachen. Das einzigste, was er nun machen konnte war nachdenken, was er gerade eigentlich nicht wollte, nicht wenn seine Ex-Freundin so Dicht neben ihm lag, denn genau das hatte er versucht die letzten Wochen zu vermeiden. Es kommt am Ende wirklich immer anders als man denkt.
Clywd vernahm nun, wie sie sich bewegte, dachte zuerst daran das sie vielleicht auf die Toilette musste, doch da irrte sich der Unsterbliche, denn Adélie stand vor seinem Bett, wenn sie auch irgendwie seltsam aussah. Was hast du? fragte der Vampir etwas besorgt und setzte sich auf. Die Elfe sah aus wie ein Mensch in diesen Horrorfilmen. Hey flüsterte der blonde Mann und legte eine Hand an ihren schönen Kopf, der Schlaf an der Seite runter hing, als könnte die Frau diesen nicht mehr tragen. Der Mann auf aufgestanden, überragte sie nun wie immer, sah sie weiterhin doch mit Sorge in seinem Blick an. Er wusste, das er gerade nicht viel machen konnte, nicht wenn er nicht wusste was denn mit ihr war. Was er wusste, war das es schon in New York angefangen hatte und sie es hierher mitgebracht hatte.


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#8

RE: Landvilla von Clywd

in 03.07.2013 23:51
von Adélie | 87 Beiträge | 202 Punkte

Das weiße Schlafzimmer lag in vollkommener Dunkelheit da und Adélie wirkte wie ein Dämon der sich durch diese bewegte. Sie reagierte nicht auf die Bewegung der Bettseite auf der das Mädchen hinter den Strähnen der Haare starrte, genauso wie auf den Klang seiner Worte. Sie stand einfach nur da, tief atmend und ihn mit fast schwarzen Augen anstarrend. Erst als seine Hand ihren Kopf berührte zuckte dieser so abrupt gerade als hätte man meine Puppe zum Leben erweckt. Ein tiefes röcheln kam aus ihren Hals und ihr Hand begann unkontrolliert zu zucken. Doch noch blieb sie stehen und verharrte in das Verhalten wie eine DVD mit kaputtem Inhalt.
Als der Vampir, besorgt und leicht verwirrt sich in seiner vollen Größe vor sie aufbaute wurde das röcheln zu einem Knurren. Es war nicht mit dem Knurren eines Tieres zu vergleichen, sondern etwas viel dunkleres und Gefährlicheres. Unmenschliches hatte dieser höllische Klang und bevor Clywd noch eine weitere Bewegung machen konnte holte das Mädchen aus.
Die Wucht die die Hand gegen sein Zwerchfell hatte war so enorm dass es den Vampiren vom Boden riss und in die Wand krachen ließ. Die Hand hatte aufgehört zu zittern doch nun kam Bewegung in den Körper. Adélie oder zumindest ihr Körper lief auf den Vampiren zu und stellte sich wieder direkt vor ihm und sah auf ihn runter. Ruhe fast als wäre sie wieder Tot kehrte in das Mädchen zurück, nur ihre Augen – diese Blickten den Vampiren mit einem dämonischen Blick an. Dann nach einer Weile in der sie einfach nur da stand und ihn anstarrte drehte sie sich um und ging zurück ins Bett. Erst als sich die Augen schlossen entspannte sich der Körper und nur wenige Minuten später schrie Adélie.

Sie hatte keine Ahnung was es war, aber dieses etwas Jagte sie. Es jagte sie durch ihr eigenes Unterbewusstsein und wusste wenn es sie zu fassen bekam würde sie davon verschlungen werden. Die Elfe hatte keine Ahnung was sie machen sollte aber überall sah sie Gestalten und Hände die nach ihr griffen und plötzlich stand sie vor ihm – Victor. Doch es war nicht der Tanzlehrer sondern jemand anders. Er war es. Das Ding dieser Dämon und er Griff nach ihr. Seine Hand packte über ihr Gesicht und hob sie so in die Luft. Das wehrlose Mädchen strampelte doch egal was sie tat sie konnte nichts dagegen tun. Ihre Hände hauten um sich aus reiner Verzweiflung und obwohl sie wusste das dies nicht echt war, hatte sie doch die Vermutung das sie sterben würde wenn sie nicht von ihm los kam. Urplötzlich jedoch wurde sie losgelassen und sie viel in die dunkle tiefe – Adélie schrei.

Mit einem Ruck war sie wach und ihr Atem ging schnell und heftig, eine Hand gepresst auf das Herz. Sie konnte sich nicht daran erinnern jemals so matt und verängstigt aus einem Schlaf aufgewacht zu sein. Nach halt suchend ging ihr Blick zu der Seite neben ihr, in dem sie den Vampir vermutete. Doch die Lacken waren leer. War er etwa gegangen?
Doch dann Bewegte sich etwas in der dunklen Ecke und Adélie zuckte zusammen. Dort saß Clywd der sich aufrappelte und irgendwie mitgenommen aussah „Was … was ist passiert?“, japste sie und kam nur langsam zur Beruhigung. Hörte das denn niemals aus?



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zuletzt bearbeitet 03.07.2013 23:53 | nach oben springen

#9

RE: Landvilla von Clywd

in 04.07.2013 00:17
von Clywd • Vampir | 137 Beiträge | 297 Punkte

Adélie´s Augen waren fast schon schwarz, nicht mal mehr ein hauch der sonst so Jadefarbenden Augen war zu sehen. Aus ihrer Kehle kam ein röcheln, so Unmenschlich wie so ein Ton nur sein konnte. Ihre Hand zuckte, als würde sie keine Kontrolle mehr über ihren Körper haben. Angst hatte der Vampir nicht, er war eher wirklich besorgt um die Frau, welche nicht mehr so war wie früher. Noch ehe der blonde Vampir reagieren konnte, holte die sonst so zierliche, schwache Elfe aus und versetzte ihm mit Ungeheurer Wucht einen schlag gegen sein Zwerchfell das er gegen die Wand krachte. Das war schon heftig gewesen, damit hatte der blonde Mann nun auch nicht gerechnet, einfach weil es Adélie war welche dort vor ihm gestanden hatte. Clywd war nun wirklich etwas benommen, schüttelte seinen Kopf um wieder richtig zu sich zu kommen. Gut das der Mann ein Vampir war, sonst hätte ihn das sicher das Genick gebrochen. Hätte ihm auch nicht viel ausgemacht, den Vampir jedoch für einige Stunden außer Gefecht gesetzt. Was soll das? knurrte er zu der rothaarigen, welche nun vor ihm stand. Ihr Blick war nun wirklich finster, so hatte er sie noch nie gesehen, er wusste nicht mal das die Frau überhaupt dazu in der Lage war. Nur weil es Adélie war, hatte er sie bisher noch nicht angegriffen, doch das würde sie schnell ändern, wenn die Frau noch mal auf diese Idee kommen sollte.
Wie Ferngesteuert, ging sie zurück zum Bett, Clywd sah ihr nun verständnislos dabei zu. Adélie legte sich hin und fing dann an zu schreien, das hielt nun nicht lang, denn genauso schnell wie sie sich hingelegt hatte, stand sie wieder auf. Ihr Herzschlag ging schnell, sehr schnell. Langsam stand der Unsterbliche wieder auf, lies seine Knochen knacken um auch alles wieder einzurenken. Du bist passiert der blonde Mann war sauer, das hörte man auch deutlich raus. Er mochte es nicht, wenn man ihn einfach irgendwo gegen warf. Ich hab keine Ahnung was mit dir los ist, aber ich bin nicht der richtige um es raus zulassen Clywd richtete sich nun richtig auf und schaute mit kaltem Blick zu ihr oder sollte man eher sagen es? Denn was auch immer ihn Angegriffen hatte, war nicht Adélie gewesen, solch eine Macht hatte die Frau noch nie besessen. Kannst du nicht mal Aufhören, ein Anziehungsmagnet für irgendwelche Probleme zu sein? Wenn das so weitergeht zerstörst du noch mein Haus immerhin war schon ein Gemälde zerstört wurden. Er hing nicht an vielen Dingen, doch an seiner Villa schon. Egal was man macht, begegnet man dir, ist immer irgendwas er knurrte fast schon als er mit ihr Sprach. Der Vampir war nun wirklich angepisst und das nicht zu knapp. Wieso hab ich dich nur kennen gelernt flüsterte der Unsterbliche, drehte sich um und lies sie alleine im Zimmer zurück.

~einige Tage später~
Das mit Adélie hörte nicht auf, im Gegenteil es kam nun fast schon jede Nacht vor, das irgendwas passierte. Nicht nur die seltsamen schweren Schritte waren zu hören, von denen er sich nun sicher war, das es nichts Menschliches, nichts Lebendiges war. Auch die Angriffe auf ihn Konzentrieren sich immer mehr, das machte ihn nicht nur wütend, sondern fast schon Zornig, da die ein oder andere Tür darunter leiden musste oder eben andere Dinge aus seinem Haus. Die Elfe wusste nicht wie viel wert das alles hatte, dabei ging es wirklich nicht um den Materiellen Wert, sondern um so viel mehr. Sie selber schien am nächsten Tag nichts mehr davon zu wissen, doch Clywd schnitt sie jetzt noch mehr als vorher und zeigte ihr, das der blonde Mann wütend war. Vielleicht konnte sie dafür nichts, seine Wut richtete sich wohl auch gegen die Falsche, doch konnte er diese nicht mehr runterschlucken. Da der Untote ihr nicht helfen konnte, rief er eine alte Freundin an, wenn man das so nennen kann. Sie hatte ihm damals seinen Tageslichtring erstellt, war schon eine sehr alte Hexe, auch wenn sie durch ihre Kräfte nicht so aussah. Natürlich dauerte die anreise etwas, doch nach einigen Tagen war sie dann da und er schilderte ihr, was denn los war. Zu erst war sie doch sehr erstaunt, das Clywd jemanden bei sich hatte und dann auch noch so lange. Das er sich sorgen machte, doch auch Vampire sind für Überraschungen offen. Anna wollte nun erst mal mit der Elfe sprechen, so führte der blonde Mann sie in das Wohnzimmer, wo sich die blonde Frau öfters aufhielt und setzte sich zu ihr. Hallo Adélie. Ich hörte, das du ein Problem hast, ich bin hier um dir zu helfen es war fast schon Mütterlich wie sie mit ihr sprach, ihr auch über das Haar fuhr. Weißt du, was mit dir los ist? fragte sie nach. Könnte es wohl auch mit Magie raus finden, wobei die dunkelhäutige Frau schon eine Ahnung hatte, nur wollte sie es sich erst mal von ihr bestätigen lassen.


“Ich möchte Flamme sein und Asche werden und hab doch nie gebrannt…. "


Ring

zuletzt bearbeitet 05.07.2013 00:38 | nach oben springen

#10

RE: Landvilla von Clywd

in 05.07.2013 01:11
von Adélie | 87 Beiträge | 202 Punkte

Sie schlief nicht mehr. Adélie hatte Angst davor einzuschlafen denn immer wenn sie die Augen schloss passierten mit ihr Dinge die sie kaum ertragen konnte. Dinge die sich nicht nur gegen sie sondern auch gegen Clywd richteten. Dieser schien dadurch aber alles andere als besorgt zu sein, sondern begann sie zu hassen. Die nerven der kleinen Elfe waren dadurch so sehr beschädigt, das fast nicht mehr von dem einstigen Lichtwesen übrig war. Dunkelheit war über sie gekommen und ihre Augen hatten schon lange nicht mehr den Glanz von Jade gehabt. Die tagen wurden kürzer und die Nächste noch länger. Am Anfang beschlossen sich diese Anfälle nur auf Nachts, doch inzwischen passierten sie auch am Tag. Adélie war in eine Art Trancezustand gefallen und ihr leerer Blick erstreckte sich über die stille im Haus.
So saß sie dort, auf dem Sofa vor dem Kamin und starrte vor sich hin. Ihre Augen warfen tief dunkle Schatten und ihre Haare hangen ihr Schlaff und leblos über das Gesicht. Warum noch kämpfen um das Licht in ihr wenn sie wusste das sie eh keine Chance hatte. Flüchten konnte sie nicht denn was immer sie auch terrorisierte es war in Ihr.
Mit den Armen um den Beinen geschlossen und in die Ecke des Sofas gedrückt, kam nicht mehr von ihr als ein Wispern. Unverständlich und Schwach als ob man ihr die Stimme zum Reden genommen hätte. Ob sie die Hexe, die irgendwann sich neben Adélie setze überhaupt bemerkte war nicht zu erkennen. Das Zeitgefühl war komplett aus ihr heraus gesaugt worden und man konnte nur einen Satz von ihr deutlich verstehen „Ich will nicht Einschlafen“
Doch viel brauchte die Hexe nach dem Anblick der Elfe nicht mehr zu sehen um zu verstehen was vor sich ging. Dämonen waren grausame Wesen aus der Hölle und nicht alle hatten eine feste Gestalt und warfen mit Feuerbällen um sich. Diese Sorte von Dämonen das wahre grauen aus der Hölle, hatte das junge Mädchen befallen. So stand die Frau auf, mit bedecktem Gesicht und suchenden Augen, so als würde sie erwarten irgendwo etwas zuerkennen was der Grund sein könnte. Der Ursprung des Übels. „Seit wann ist sie so?“, fragte sie den Vampiren der ihr sagte das sie dieses Grauen aus New York eingeschleppt hatte. Er erzählte ihr von Victor den Tanzlehrer im Ballette Theater und den Nächtlichen und inzwischen auch Täglichen Vorfällen
„Sie steht unter dem Bann eines Dämons und zwar einen von der fiesen Sorte. Sie handeln ähnlich wie Viren. Sie suchen sich einen schwachen Wirt mit guten Anlagen und breiten sich dann aus um auch ihre Umwelt später zu schaden“, langsam drehte sie sich wieder der Elfe zu die inzwischen dabei war wegzunicken aber ab und an angestrengt versuchte die Lieder oben zu halten „Es ist deine Entscheidung Clywd … das kann entweder schiefgehen und ich werde das was mit ihr passiert verschlimmern und den Dämon verstärken oder aber ich werde sie befreien. Die Chacne dazu es zu verschlimmern steht höher und dann weis ich nicht wie es für dich aussieht“
Sie sah ihn ernst in seine Augen „Sollte es nicht gelingen gibt es nur eine Möglichkeit … wir müssten Adélie töten andernfalls wird sie uns vernichten“
Sie hatte Erfahrungen mit Dämonen aber selten begegnete man einem Parasiten „Falls du dich für einen Exorzismus entscheidest dann brauche ich ein Opfer, meinen Menschen oder auch Wesen, denn man kann diesen Dämon nicht vernichten nur vertreiben“
Kaum das sie endete kam von Adélie ein grollen und beide der Vampir und die Hexe blickten zu ihr. Die Elfe war eingeschlafen und ihr Kopf hing schwer auf der Schulter. „Du musst dich schnell entscheiden meine Anwesenheit wird ihn sicherlich noch wütender gemacht haben“



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