INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein.

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen?

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen.

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können?

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
#1

Howth

in 30.11.2013 00:41
von Vilandra • Angel of Hope | 254 Beiträge | 515 Punkte
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#2

RE: Howth

in 30.11.2013 17:41
von Filandra • Unbekannt | 4 Beiträge | 8 Punkte


Kleine Füße, die durch den Schnee stapfen fast schon unbemerkt von Schneefall, so weiß wie ihre Haut und Haare. Jeder Schritt ist bedächtig und doch nicht unsicher, wie jemand der wusste wo er sich befand. Der weiße Mantel eng umschlungen um den kleinen Körper der gerade mal vier Jährigen. Es schien, als würde sie eins mit dem Wald werden, der von Schnee immer mehr Bedeckt wurde. Allein war sie, ausgebüxt von ihrem zu Hause, damit sie in Ruhe den ersten Schneefall in diesem Jahr beobachten konnte. Gewünscht hatte sie sich diesen, darauf gewartet und gehofft. In Dichten dicken Flocken rieselte er von Himmel, blieb liegen und tauchte die Welt in einen neuen Glanz. Es war der erste Schnee, den sie aus ihren Eisblauen Augen wirklich vernahm, noch nie hatte sie ihn mehr wahrgenommen als heute. Ihre Mutter hatte ihr Verboten raus zugehen, es könnte ihr was passieren, doch hatte das Mädchen mit der weißen Haut nicht auf sie gehört, war ihre Mutter schon immer sehr überfürsorglich gewesen. Sie wollte einfach nur raus, raus in die Freiheit welche immerzu nach ihr zu rufen schien. Lange hielt das kleine Mädchen es nie in den beengten Räumen des Hauses aus, schon gar nicht wenn es kälter wurde. So fand sie immer einen Weg, aus dem Haus raus, obwohl sie noch so Junge war konnte das kleine Mädchen nicht anders.
Oft war sie in diesem Wald gewesen, immer zu, immer wenn sie es konnte, egal zu welcher Jahreszeit. Kaum das sie laufen gelernt hatte wollte sie die Welt sehen, über die Straßen oder Wiesen laufen. Den Wind, die Sonne auf ihrer Haut spüren oder wie nun den weißen Schnee. An einem von vielen Bäumen, die alle den anderem glichen blieb sie stehen, hob ihren Kopf und schaute direkt in den Himmel. Die Schneeflocken fielen unaufhörlich weiter, ein kindliches lächeln von Frieden und Glück legte sich auf ihre zart rosa Lippen, welche sie öffnete und ihre Zunge herausstreckte. Das kleine Kind wollte den Schnee mit dieser Auffangen, wollte wissen wie er schmeckte. Doch hatte Schnee keinen Geschmack, er war nur kalt. Ihre linke Hand, welche in einem weißen Handschuh eingepackt war, legte sie an den Baum, stieg vorsichtig über eine Wurze. Wie alles, war ihre gesamte Kleidung weiß, denn das war die Lieblingsfarbe des Mädchens, was für alle anderen Kinder in ihrem Kindergarten immer sehr seltsam war. Es hieß, das weiß keine Farbe sei, weil sie blau, gelb oder grün mochten. Doch schon mit ihrem Aussehen fiel sie mehr als alle anderen aus der Reihe. Nur ihre Augen schienen eine wirkliche Farbe zu haben, während alles andere weiß war. Ihre Eltern waren nicht so wie sie, nein sie hatten braune Haare und grüne Augen. Es heißt, dass sie eine Laune der Natur sei, auch wenn ihr nicht klar war was das zu bedeuten hatte. Für ein Kind spielte das auch keine Rolle, denn sonst war sie-so glaubte sie-wie alle anderen Kindern. Das weiße Mädchen liebte es zu Spielen mit Freunden, zu malen, zu singen, eben alles was Kindern in ihrem alter taten. So konnte sie nicht anders sein.
Was sie nicht bemerkte waren die Männer hinter ihr, nicht Menschlich sondern aus einer Welt entsprungen die ihr Fremd war. Sie hatten das Mädchen gesehen, wollten sie zu jemand bringen der nichts Gutes im Schilde führte, doch hatte man ihnen gesagt dass sie Acht geben sollten. Denn auch wenn das Mädchen klein, schwach und Unschuldig wirkte, so war sie das ganz und gar nicht. In ihr steckte viel mehr, deswegen hatte man sie zu Wesen gebracht, die für ihre Sicherheit sorgen sollten, bis sie alt genug war um zu erfahren wer oder was das Kind wirklich war. Noch war sie mit ihren vier Jahren nun wirklich nicht dafür bereit. Ohne sich Gedanken oder gar Sorgen zu machen, lief sie weiter durch den Wald, hörte hier und da das vereinzelte zwitscher eines Vogels der noch nicht richtig Süden geflogen war, den Wetter trotzen wollte. Langsam hockte sie sich in den Schnee, streckte ihre kleinen Hände aus um einen Schneeball zu Formen, was ihr so schnell nicht gelang, tat sie dass das erste Mal. Immer wieder kicherte das weiße Mädchen, denn auch wenn sie alleine war, hatte sie wirklich großen Spaß-oft sogar mehr als mit anderen Kindern, welche sie oft nur seltsam ansahen wenn sie Sprach oder was tat. Manchmal merkte sie, dass sie falsch in dieser Welt war. Eine Fremde unter ihres gleichen.


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#3

RE: Howth

in 02.12.2013 01:33
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte


Schnee, schon wieder Schnee, langsam konnte er das weiß des Himmels nicht mehr sehen, da es ihn zu sehr an jemanden erinnerte, welche er immer weißes Mädchen nannte. Ihre Haut war so wie, wie der Schnee welcher vom Himmel fiel und die Erde in ein neunes Licht tauchte. In eine Unberührte, Unbefleckte Welt, die nicht für immer so war. Doch hatte der Hüne seinen Weg nicht auf die Erde gefunden, weil er sich über den Schnee auslassen wollte, sondern weil er etwas gesehen hatte, was er niemals für möglich gehalten hatte. Ein Kind, dessen Haare so weiß, dessen Haut so hell war wie die Schneeflocken, die alles unter sich bedeckte. Er konnte nicht anders, als hier her zukommen, er musste das kleine Mädchen einfach sehen, sie kurz aus der Ferne betrachten, auch wenn das sehr merkwürdig aussah. Man ihn wohl, bei diesen Gedanken für Pervers halten würde. Ein Mann wie er, der ein Mädchen bewusst aufsucht, doch hätte er niemals anders Handeln können, nicht nachdem was er für Erinnerungen mit einem weißem Mädchen verband. Sicher sie war Unschuldig, noch ein Kind daher gab es keine Verbindung zu den beiden, doch hatte der Ase schon immer eine Vorliebe für das Außergewöhnliche auf der Erde gehabt und das weiße Kind war wirklich außergewöhnlich. Sie hatte eine Anziehung auf den Donnergott, welche er sich wirklich nicht erklären konnte, so war er nun also hier.
Er sah wie sie mit Kindlichen Augen den Schneefall beobachtete, versuchte diesen mit ihrer Zunge aufzufangen, so das er ein wenig lächeln musste. Das erinnerte ihn doch an seine Tochter Vilja, auch sie hatte genau das bei ihrem ersten Schnee auf der Erde getan. Doch dann sehr er aus den Augenwinkeln zwei Gestalten, welche ihren Blick nicht von dem Kind nehmen konnten, sie sahen alles andere als Freundlich aus, schienen was im Sinn zu haben. Egal was es auch war, der blonde Mann würde das zu verhindern wissen. Thor musste sie Beschützen, das sagte ihm etwas, tief in seiner selbst, so wie schon bei seiner Verstorbenen Frau. Es gab nun wirklich nicht viele, die der Mann so sehr Beschützen wollte, eigentlich war es bisher immer nur jemand aus seiner Familie gewesen oder seine Freunde, das Kind war was ganz neues. So hielt er seinen Hammer bereit, ihn jeder Zeit zu werfen. Der Blick des Mannes ging immer zwischen den Männern und dem Mädchen hin und her, welches von all dem nichts ahnte, in ihrer Kindlichen weise, einfach nur den Schnee genießen wollte. Da sie weiß trug, sah man das Kind kaum, doch was man sah, waren ihre Eisblauen Augen, welche so intensiv leuchteten, wie eins bei seiner weißen Vilandra. Langsam ging er im Wald ein wenig herum, sein Ziel waren die Männer, welche den Hünen bisher noch nicht bemerkt. Das Mädchen, sollte von all dem natürlich nichts mitbekommen, doch war Ase ein wenig zu langsam, denn schon stürzten die Männer aus ihrem Versteck, direkt auf das Kind zu. Sein Hammer flog gegen den ersten Mann, der ging zu Boden Lass sie in ruhe rief er laut, hatte damit die Aufmerksamkeit aller, was ihm gerade zu gute kam. So schaute man ihn an, die Augen des stehenden Mannes wurden schwarz, also kein Mensch. Was also wollten Dämonen von einem Mädchen? Halt dich daraus es war klar, das er das nicht würde. Ein süffisantes lächeln legte sich auf seine Lippen Noch ein Schritt zu dem Mädchen und das hier wird nicht gut ausgehen....für euch in der zwischen Zeit war der zweite schon wieder aufgestanden, auch wenn er mitgenommen aussah. Geh Ase, das hier geht nur uns was an genau damit flog sein Hammer wieder auf ihn zu, traf ihm direkt in sein Gesicht, so das er wieder zu Boden ging. Damit war seine Antwort nun wirklich klar.


~Jeder Mensch, der seinen Weg in dieser Welt finden möchte,
muss zuerst zugeben, dass er keine Ahnung hat, wo er steht~




Mjölnir
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#4

RE: Howth

in 02.12.2013 20:39
von Filandra • Unbekannt | 4 Beiträge | 8 Punkte


In ihrer kindlichen Einfachheit, bemerkte das weiße Mädchen nun wirklich nicht, das sie gleich von mehr als nur einer Person beobachtet wurde. Das Mädchen selber sah nur den Wald sowie den Schnee und baute immer wieder Schneebälle, welche sie in den Wald hinein warf, wenn man das so nennen konnte, denn wirklich weit kam sie mit ihren kleinen Armen nicht. Doch das tat ihren Spaß nicht mindern, man konnte das Kind wirklich schon mit einfachen Dingen Glücklich machen. Ihr sanftes Glückliches lachen, hallte durch den Wald, wie ein Echo das von den Vögeln weiter getragen wurde.
Doch dann plötzlich, hörte sie ein keuchen, ihr Kopf schnellte herum, jetzt erblickte sie die Männer welchen einen Kampf zu führen schienen. Aber auch jenen, der sich auf sie zu Bewegte. Das Mädchen schrie auf, taumelte Rückwärts, denn er sah mit seinen schwarzen Augen wirklich nicht gerade nett aus. Auch sagte etwas in ihr, dass sie diesem Fremden nicht zu nahe kommen sollte. So waren ihre Eisblauen Augen weit geöffnet, denn ein blonder Mann warf seinen Hammer auf die Fremden. Wieder schrie sie auf, als Blut spritzte. Das Mädchen versuchte sich noch kleiner zu machen als sie schon war, indem sie in die Hocke ging und ihre Hände an ihre Ohren legte. Sie kniff ihre Augen zusammen, wollte nicht sehen was geschah, auch nicht hören, doch leider nahm sie so einiges war. Gedämpft drangen ihre Stimmen an ihr Ohr, was sie eher hörte war das Splittern von Knochen, was so entsetzlich laut war. Ihr war nicht klar, warum das passierte oder wieso, doch schien das gerade für ein Kind auch nicht wichtig. Doch was wichtig war, war ihre Angst die sie hatte. Vor dem was passierte. Ein Kind konnte sich nicht wehren, wie auch.
Irgendwann hörten die Kampfgeräusche auf, doch noch immer Bewegte sie sich nicht, hoffte doch das man sie vergessen hatte oder nicht sah, da das kleine Mädchen ja nun wirklich nur weiß trug. Jedoch hatte sie nicht mitbekommen, das Blut auf ihre weiße Jacke getropft war, welches nicht vor ihr stammte da sie Unverletzt war. Wenn das ihre Mutter sieht, dann wird sie auf jeden Fall wütend auf sie sein, was sie eh schon ist, sobald sie bemerkt das ihre Tochter sich aus dem Haus geschlichen hatte.
Da das kleine Mädchen nach einigen Minuten nichts mehr hörte, glaubte sie wieder allein zu sein, so öffnete sie nur das linke Auge um zu illern, doch kniff dieses sofort wieder zu, da das erste was das Mädchen sah, Blut war und das machte ihr wieder oder eher noch weiter Angst. Nur für immer konnte sie hier auch nicht hocken, auch wenn man es versuchen konnte. Was sollte das weiße Mädchen nun tun. Augen zuhalten und einfach laufen? Keine schlechte Idee befand sie. Daher stand sie auf, lief ein paar Schritte nach links um dann langsam einen Fuß vor den anderen zu setzten. Dass man sie dabei beobachtete, konnte sie nicht wissen, doch das spielte gerade auch keine Rolle. Filandra schaffte ganze fünf Schritte, ehe sie über etwas stolperte und in den weichen Schnee fiel. Sie hatte die zweite Leiche nicht gesehen, an dieser war das Kind nun hängen geblieben. Sie war den Tränen nahe, weil Fi nicht wusste was sie nun tu sollte. Was war, wenn da noch andere böse waren. Wobei, was war mit dem blonden Mann welcher auch dagewesen war und ihr geholfen hatte? Aufsehen wollte sie nicht, daher schlurzte das kleine Kind. Sie würde wohl nie wieder von zu Hause weglaufen, das hier war eine Lektion das stand fest.


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#5

RE: Howth

in 07.12.2013 21:32
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte


Es tat Thor schon leid, dass das kleine Mädchen das hier mit anhören musste. Für sie war gut, dass sie sich klein machte, so klein wie möglich fast mit dem Schnee verschmolz. Jemand wie sie sollte sowas niemals erleben, weder als Kind noch als Erwachsene Frau, doch verhinder konnte der Donnergott es nicht. So auch nicht, das Blut auf ihren weißen Mantel tropfte. Doch was er verhindern konnte, war das die Dämonen ihr was antaten oder was auch immer in ihren kranken Köpfen vor sich gegangen war. Der Kampf selber dauerte nicht lange, waren sie für den Asen keine Herausforderung gewesen, schon gar nicht für seinen Hammer. Nun wo die Dämonen tot waren, überlegte er einfach zu gehen, schien sie erst mal in Sicherheit zu sein, doch er konnte noch nicht gehen, war sie doch so alleine. Still beobachtete er sie daher, war doch leicht Amüsiert, als sie kurz ein Auge öffnete und dann Blind einen Weg suchte. ES war klar, dass sie irgendwann gegen etwas laufen oder stolpern würde, auch wenn die Idee wohl gar nicht mal so dumm gewesen war, wenn man keine Leichen sehen wollte. Jedoch fiel sie nun, mit dem Gesicht voran in den Schnee und blieb dort einfach liegen. Langsam ging er auf sie zu, man hörte das knirschen des Schnees unter seinen Schuhen. So hockte er sich runter, legte seine große Hand auf ihren kleinen Rücken Keine Angst, ich will dir nichts tun seine Stimme war doch sehr sanft und leise. Thor hatte eine Tochter, so wusste er wie er mit ihr zu sprechen hatte. Lass die Augen zu, ich bring dich wo anders hin kurz wartete der Hüne ob eine gegen Reaktion kam, doch da diese Ausblieb nahm er sie ganz vorsichtig, wie ein rohes Ei auf seine Arme.
Was das kleine weiße Mädchen nicht sah, waren die Cleaner welche die Leichen wegschafften, auch wenn sie kurz zu dem blonden Mann schauten. Er hielt sie fest, lief mit ihr durch den Wald bis er eine Lichtung erreichte, die im Sommer sicher wunderschön Hell war, doch selbst jetzt wo der Schnee lag, nahm es sich nicht viel. Dieser Ort Lud dazu ein, einfach Spaß zu haben. Thor ließ sie daher von seinen Armen Alles ok bei dir? wieder ging er auf Augenhöhe. Diese blauen Augen waren unglaublich. Auch schaute der Ase, ob das Kind nicht vielleicht doch was abbekommen hatte, doch nichts sprach dafür, so schien wirklich alles in Ordnung zu sein, bis auf den Schrecken. Wo sind deine Eltern? vielleicht war sie deswegen alleine, weil ihnen was zugestoßen war. Vielleicht waren die Dämonen schneller gewesen, doch dann wäre das weiße Kind nicht so unbesorgt durch den Wald gelaufen. Sie war noch ein Kind, nicht mal fünf Jahre alt und dennoch konnte der blonde Donnergott seinen Blick nicht von ihr nehmen, das hatte er nur ein Mal gehabt. Als er seine weiße Frau kennen gelernt hatte, das Kind erinnerte ihn wirklich an sie. Natürlich nur vom Aussehen, doch das reichte schon um ihn irgendwie zu verwirren, denn lange hatte er niemanden mehr gesehen, der so weiß war und blaue Augen hatte. Niemals hätte der Ase gedacht, dass es auf der Erde jemals wieder jemanden wie Vilandra geben würde. So erhob er sich erst mal, überragte sie bei weiten und wartete darauf dass sie ihm eine Antwort geben würde, sofern sie keine Angst vor dem Hünen hatte.


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Mjölnir
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#6

RE: Howth

in 09.12.2013 19:29
von Filandra • Unbekannt | 4 Beiträge | 8 Punkte


Das kleine Mädchen blieb einfach liegen, blendete alles aus was man nur ausblenden konnte. Was man nicht sieht, kann man auch nicht wahrnehmen. Filandra war gerade wirklich reichlich mit der Situation überfordert, verstand das alles nun gar nicht mehr. Doch auch wenn das weiße Mädchen versuchte, sich Unsichtbar zu machen brachte das nichts, denn schon spürte sie eine Hand an ihrem Rücken. Die Stimme war tief, aber freundlich so glaubte das Kind dem Mann, das er ihr nichts tun wollte, hob ihren Kopf, denn auch so war ihr Gesicht schon dabei einzufrieren. Ihre Augen sollte das Mädchen zu lasse, sie nickte nur und wurde auf seine Arme gehoben. Sie schmiegte sich an einigen Schritten an ihn, kniff ihre Augen immer noch zusammen. Zwar wusste sie nicht warum, doch das kleine Ding fühlte sich wohl auf seinen Armen. Es war wie wenn ihr Vater sie hochhob, sicher und geborgen. Sie mochte dieses Gefühl, vor allem nachdem was eben passiert war, brauchte sie nun wirklich keine Angst mehr zu haben.
Irgendwann wurde sie aber wieder runtergelassen, so zog sie ein wenig eine Schnute, doch öffnete ihre Augen. Ihre Eisblauen Augen schauten auf einen blonden Mann, der wirklich lange Haare hatte. Kurz dachte sie dass er doch ein Mädchen war, jedoch war das ja nicht möglich, nicht so wie er aussah. So nickte sie leicht, denn verletzt war Filandra ganz und gar nicht. “Zu Hause“ ganz sicher war sie sich nicht, denn vielleicht hatten ihre Eltern ihr verschwinden auch schon bemerkt. Bei sowas waren sie doch immer sehr schnell, machten sich viel zu viele Sorgen. Als der Mann aufstand, schaute sie ihn mit großen Augen an “Bist Du ein Riese?“ für sie war er extrem groß, musste sie ihren Kopf doch wirklich in den Nacken legen, damit sie ihn ein wenig ansehen konnte. Er wirkte wie ein Baum.
Das kleine weiße Mädchen ging ein paar Schritte auf ihn zu, bemerkte das sie auf einer Lichtung waren, doch das spielte keine Rolle, sie war noch ein Kind, daher war das klar. Der Mann selber wirkte nicht kleiner, auch nicht als sie vor ihm stand, so einen großen Mann hatte das Mädchen noch nie gesehen. “Danke“ ihre Eltern brachten ihr bei, sich immer zu bedanken wenn man ihr Hilft, so schien es ihr richtig da er ihr doch wegen diesen Männer geholfen hatte. Ganz vorsichtig streckte sie ihre kleine Behandschuhte Hand nach seiner aus, nahm diese in ihre Hand. Normalerweise war sie wirklich nicht so zutraulich bei Fremden, doch irgendwie fühlte sie etwas, was sie so nicht verstehen konnte. Sie wusste nur, dass sie sich bei ihm wohl fühlte, jetzt schon seine Nähe mochte, als wäre er ein Elternteil von ihr. Sonst wäre sie schon weit weg gelaufen. Nein, bei hm wollte sie gerade bleiben, auch wenn sie den großen Mann nun wirklich nicht kannte. Mit ihren großen strahlenden Eisblauen Augen schaute sie zu ihm weiterhin auf "Wie heißt Du?" für ein Kind war das eine wirklich wichtige Frage, denn so konnte sie ihn ein wenig kennen lernenen.


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#7

RE: Howth

in 10.12.2013 21:28
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte


Der blonde Mann sah, das sie eine Schnute zog, als er sie wieder runter ließ, schien ihr das nicht zu gefalle. Ein seltsames kleines Mädchen. So waren ihre Eltern nun auch zu Hause, doch ganz sicher schien sie sich nicht zu sein. Nun das konnte wirklich vieles bedeuten, so hieß es Abwarten oder er müsste das kleine Mädchen nach Hause bringen, das wäre wohl das Beste. Jedoch wollte sie erst mal etwas über ihn wissen, denn so wie sie ihre Augen öffnete als er aufgestanden war, war doch schon sehr offensichtlich. Das erscheint dir gerade nur so, weil du noch so klein bist freundlich lächelte er sie an. Zwar wäre der blonde Mann noch großer, wenn sie Erwachsen war, doch dann würde das nicht mehr so einen großen Unterschied machen.
Manieren hatte man ihr nun auch beigebracht, denn für ein kleines Kind wusste sie schon wann sie sich zu bedanken hatte, so beugte er sich etwas runter, strich ihr über den Kopf Hab ich gern gemacht Kinder musste man immer Beschützen, das lernte nun jedes Wesen egal von welcher Welt sie stammen. Sein Blick galt ihr, wie schon die ganze Zeit so achtete er auf alles von ihr, vor allem auf ihre Strahlend blauen Augen, welche so viel Lebensfreude Ausstrahlte obwohl gerade etwas schreckliches passiert war. Zwar hatte sie nicht viel gesehen, dennoch jedes andere Kind hätte wohl anders gehandelt. Das kleine Mädchen war wirklich anders, vor allem als sie wie selbstverständlich seine Hand nahm. So klein lag sie in seiner viel zu großen Hand. Das letzte Mal als so eine kleine Hand in seiner gelegen hatte, war seine Tochter zur Welt gekommen, dies ist nun wirklich schon sehr lang her. Thor heiße ich eigentlich sollte der Donnergott nicht so mit einem kleinem Mädchen reden, er sollte sie fragen wo sie wohnt und sofort nach Hause bringen, doch ein Teil von ihm war viel zu Egoistisch um genau das zu tun. Er wollte das kleine Mädchen, was ihn so sehr an seine weiße Frau erinnerte einfach mit auf seinen Heimatplaneten nehmen, sie für sich beanspruchen, doch hatte der Hüne kein Anspruch auf ein Mädchenmenschen. Und nun musst du mir deinen Namen verraten er konnte einfach seinen Blick nicht von diesen Augen nehmen, auch wenn er es immer wieder versuchte. Warum musste er ausgerechnet einem Menschen begegnen, der aussah wie seine Frau in jüngeren Jahren, das macht ihn noch wirklich fertig. So hockte er sich wieder hin Sag mir wo du wohnst und ich bring dich nach Hause. Deine Eltern machen sich sicher schon sorgen um dich vor allem weil sie noch so jung war, das blieb doch nie lange geheim. Noch immer lag ihre kleine Hand in seiner Du solltest auch nicht zu Vertraulich zu Fremden sein das musste er ihr sagen, allein schon weil der Ase selber ein Vater war, sowas sicher auch zu Vilja gesagt hätte, wenn sie auf der Erde aufgewachsen wäre. Auf seinem Planeten war das was ganz anders, dort waren überall Wachen, zudem wäre sein Volk niemals auf komische Gedanken gekommen, dazu verehrten sie das Königshaus zu sehr. Sowas würde man auf der Erde niemals finden.


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Mjölnir
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#8

RE: Howth

in 11.12.2013 19:48
von Filandra • Unbekannt | 4 Beiträge | 8 Punkte



“Wirst Du kleiner, wenn ich größer bin?“ so verstand die Kleine das nun mal. Kinder legen sich doch immer alles zurecht. Der Mann hatte ihr auch gerne geholfen. Schon vor langer Zeit haben ihre Eltern ihr gesagt, dass es nur wenig gute Menschen auf der Erde gibt. Viele vollen nur ihren Vorteil, oder tun böses, doch er gehörte für das weiße Mädchen nun wirklich nicht dazu. Der blonde Mann schien wirklich ein guter Mann zu sein, einer der wenigen so konnte das Mädchen von Glück sagen, das er ihn hier an so einem Ort begegnet war. Thor wie sich raus stellte, tätschelte ihr den Kopf, ein kleines Lächeln zierte die rosa farbenden Lippen, welche fast genauso weiß aussahen, wie der Rest ihrer Haut. Wieder war er zu ihr runter gekommen, das gefiel ihr schon besser da sie so ihren Kopf nicht so weit in den Nacken legen muss. “Ich heiße Filandra“ sie war ganz stolz auf ihren Namen. Oft wurde dem Kind gesagt, das dieser genauso außergewöhnlich sei, wie ihr Aussehen selber. Filandra wusste, dass es nicht viele gab, welche so Schneeweiß waren wie sie selber, bisher war ihr noch nie jemand begegnet, daher war sie schon was Außergewöhnliches, auch wenn sie selber es so nicht sah, es waren die anderen die das taten. “Bei Mama und Papa Wohne ich“ für sie war das klar, dass der blonde Mann die Adresse wollte, das war ihr selber noch nicht so klar. War die Frage auch nicht genau gestellt worden. “Mami macht sich viele Sorgen“ deswegen durfte sie auch nie alleine raus, schon gar nicht wenn es dunkel wurde oder eben wie jetzt schneite, so dass die Sicht Teilweise eingeschränkt wurde. Ihr war das egal, wusste sie nicht, warum ihre Eltern so handelten, würde das kleine weiße Mädchen das sicher auch nicht verstehen. Ihren Kopf legte sie bei seinen nächsten Worten leicht zur rechten Seite, schaute den Mann an, als würde sie nachdenken. “Aber Du bist nicht böse“ deswegen vertraute sie ihm und weil es ihr richtig erschien. Sie schaute auf ihre Hand, die immer noch in seiner Lag “Du bist nett wie Papa“ ihr Vater war für sie der beste, immer durfte das Mädchen auf seiner Schulter sitzen um noch größer zu sein. Lange schimpfte er auch nicht mit ihr, wenn sie mal wieder abgehauen war. Abends brachte er ihr immer eine heiße Schokolade an das Bett, auch er wirkte wie ein Mann der sowas tat. So nahm sie ihre Hand zurück, tauchte beide Hände in den tiefen Schnee und bewarf ihn damit. Es pulverte eher, doch sie lachte “Du bist“ und damit schupste sie ihn einfach um und rannte lachend davon. Ihr machte das ganze jetzt schon Spaß, auch wenn er vielleicht gar nicht spielen wollte, so war das doch ein Versuch den blonden Mann dazu zubringen. Filandra war ein Kind, die konnten nicht lang ernst bleiben, schon gar nicht wenn in ihnen noch so sehr der Spieltrieb verankert war. Genau das wollte sie jetzt tun. Nicht unweit von ihm blieb sie stehen “Fang mich doch, fang mich doch“ trällerte sie und hüpfte etwas im Schnee umher, indem sie hin und wieder etwas einsackte, doch immer wieder schaffte sie es raus. An ihre Eltern dachte das Mädchen gerade wirklich nicht.


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#9

RE: Howth

in 12.12.2013 20:48
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte


Das kleine Mädchen machte sich ihre eigenen Gedanken deswegen, daher lachte der blonde Mann auf, denn mit so einer Antwort hätte er nun wirklich nicht gerechnet Oh nein kleines Mädchen, aber wenn du wächst, dann kommst du mir entgegen versuchte der Donnergott es so zu erklären. Als das weiße Mädchen ihm nun ihren Namen sagte, kam er ins stutzen. Filandra, das hörte sich fast so an wie Vilandra, es war nur ein Buchstabe der anders war. So viele Zufälle konnte es doch gar nicht geben, das war selbst für jemanden wie den Hünen, der nicht immer an das Schicksal glaubte, sehr Schicksalhaft vor. Thor hatte nur an das Schicksal geglaubt, das er seiner weißen Frau begegnet war und nun, heute stand ihm ein kleines Mädchen gegenüber, welches nicht nur weiß war, fast denselben Namen trug, sondern ihn auch an einen Engel erinnerte. An jemanden, den er einfach vom ersten Augenblick an Beschützen muss. Er hatte für sich den Entschluss gefasst, über sie zu wachen, damit dem kleinen Mädchen niemals etwas Schlechtes in ihrem Leben wiederfahren würde. Damit war sie wohl ein Mensch der besser geschützt war als ihr Präsident. Jemand der ihn so sehr an seine Frau erinnerte, konnte nur unter dem Schutz des Asen sowie seinen Planeten fallen. Ein seltener Namen kam es dann endlich mal über seine Lippen, nachdem der Donnergott seine Stimme wieder gefunden hatte, denn diese war ihm doch wirklich für wenige Sekunden verwehrt geblieben. Kaum einer schaffte es den Mann zum Schweigen zu bringen. So wohnte Filandra bei ihren Eltern, erneut musste er schmunzeln, denn das war eine Typische Antwort eines Kindes Und du willst mir nicht deine Adresse verraten? was nun auch wiederum sehr schlau wäre, denn Fremde sollten niemals die Adresse eines Kindes erfahren, das wird nie gut. Eltern machen sich immer Sorgen um ihre Kindern, das ist ganz normal das kannte er nur zu gut von Vilja, sein Vorteil war gewesen, das eine Armee auf seine Tochter aufgepasst hatte, als sie noch ein Kind gewesen war.
Eine Menschenkentniss schien das Kind nun auch noch zu haben, sie überraschte Thor wirklich die ganze Zeit, denn als böse sah sie ihn nicht an. Wobei man das nun wirklich so sehen konnte wie man wollte, doch wenn man es genau nahm, gehörte der blonde Mann wirklich zu den guten. Nun wollte sie auch noch spielen, bewarf ihn mit Schnee, so dass er diesen etwas schluckte Das ist aber nicht Fair lachte der Mann und sah wie das weiße Mädchen schon mal weg rannte. Wollte sie doch wirklich Fangen spielen. So schnell lassen sich kleine Kinder ablenken, wobei sie sich selber abgelenkt hatte. Na warte, dich bekomme ich und damit rannte er ihr langsam hinter her, wirklich langsam denn Thor könnte sie in wenigen Schritten aufholen. Ihm jedoch kam dann eine kleine Idee. Es lang überall Schnee, Filandra hatte ihn damit sogar beworfen, daher nahm er sich etwas davon in die Hand, formte einen Schneeball und versuchte die kleine damit zu treffen. Es war was anders seinen Hammer zu werden, welcher sein Ziel immer trifft, als einen Schneeball auf ein Mädchen das fünf Köpfe kleiner ist als er. Doch Thor lachte einfach, war sehr ausgelassen hier mit ihr zusammen. Thor lachte erneut, doch wusste das er das kleine Mädchen nach Hause bringen sollte, denn da war sie am besten aufgehoben, vor allem nachdem was vor weniger als einer Stunde passiert war. Doch noch einen Augenblick konnte er einfach mit ihr Spielen.


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