INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein.

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen?

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen.

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können?

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.

#1

Hedys Wohnung

in New York City 31.05.2013 00:09
von Trixie | 50 Beiträge | 104 Punkte
Völlig erschrocken zuckte Hedy zusammen und stieß sogar einen verängstigten leisen Schrie aus, als jemand nach ihrem Handgelenk griff und sie festhielt. Noch immer hatte sie ein Traum von solch unerwarteten Bewegungen, doch als sie sah wer sie das so an dem Arm fasste, beruhigte sich ihr rasendes Herz langsam wieder „Thor, Gott du hast mich fast zu Tode erschreckt“, keuchte das Mädchen und hielt sich die Hand kurz auf ihre Brust, da wo das Herz gegen diese heftig schlug. Sie drehte sich zu den großen Mann um und umfasste seine Hand mit ihrer „Tut mir leid, das war eine Kurzschluss Reaktion“, begann sie sich zu entschuldigen. Der Donnergott bemängelte immer das sie sich viel zu schnell für viel zu viel entschuldigte doch sie hatte immer das Gefühl sich dadurch erklären zu können „Ich …. Also … Es war …“, seufzend sah sie runter zu ihren Füßen und fluchte innerlich. Ein ganz normaler Tag, na sicher. Das was sie hier mit Thor hatte würde niemals normal sein „Vergiss es, ich habe nur die Ruhe verloren, diese Kinder gingen mir auf die Nerven mit ihren Geschrei und allem“, sagte sie nüchtern und drückte seine in der Hoffnung er würde nicht weiter nachfragen. Sie konnte ihm einfach nicht von diesem grausamen Traum erzählen. Er war so schon ein sehr Impulsives Wesen und wenn sie ihm jetzt noch erzählen würde, das sie jede Nacht davon Träumte wie sie seinen Sohn in die Arme eines anderen Mannes übergab würde ihn das womöglich alles vergessen lassen. Das letzte was Hedy wollte war das er sie hasste. Sie liebte Thor, mehr als er sich es vorstellen konnte und erwidern würde und wollte ihn nicht beunruhigen. „Lass uns nach Hause gehen“, flüsterte sie und drehte sich um. Er versuchte noch einige male etwas aus ihr heraus zu bekommen, doch beteuerte das dunkelhaarige Mädchen ihm immer wieder das alles ok war.
Als sie dann eine halbe Stunde später durch die Tür ihrer Wohnung traten, drehte Hedy sich um, stellte sich auf Zehenspitzen und legte die Arme um die breiten Schultern des Mannes. Sie musste sich bis in die letzten Zentimeter strecken doch als ihre Lippen dann auf seine trafen wurde ihr diese unangenehme Haltung egal. Ihr schmaler Körper drückte sich an den des Donnergottes und schloss ihre Augen. Mehr wollte sie nicht, sie brauchte keine Kinder von ihm oder von sonst jemandem. Für ein bisschen Glück und Frieden würde Hedy auf alles verzichten, selbst auf etwas was ihr Leben am Ende doch vielleicht bereichern würde. Sie konnte es nicht abstreiten sich nicht ab und an mal Vorzustellen wie es wohl wäre Schwanger zu sein. Aber sie liebte den Mann, unter dessen Shirt sie nun ihre Hand schob und nach den harten Muskeln fühlte, zu sehr. So stand sie in der Haustür gegen Thor gelehnt und versuchte an nichts mehr zu denken außer an ihm. Ihr heißer atmen ging immer schneller und schneller je tiefer sie in den leidenschaftlichen Kuss versank.


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#2

RE: Hedys Wohnung

in New York City 31.05.2013 00:29
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte
Der Hüne hatte sie wohl erschreckt als dieser sie festhielt. Einige drehten sich um, dachten wohl das er gleich was böses tun würde, doch als sie sahen wie die dunkelhaarige auf ihn reagierte gingen sie weiter. Schon wieder Entschuldigte sich Hedy, das wird der Mann wohl niemals verstehen. Es ist schon ein Reflex das sie das immer wieder sagt. Er konnte nicht anders, verdrehte etwas die Augen. Keinesfalls genervt, doch wusste Hedy das sie sich nicht für jeden scheiß den sie tut entschuldigen muss. Nun wollte sie anfangen zu reden, doch stotterte verschüchtert rum, ehe sie es auf die Kinder schob. Thor merkte sofort das da mehr hinter steckte als seine Freundin ihm sagen wollte. Irgendwas schien sie stark zu beschäftigen, das ist für gewöhnlich nicht ungewöhnlich, denn ihr Kopf schien immer zu arbeiten, doch gerade war es doch besonders auffällig. Sie hüllte sich im schweigen, egal wie oft der blonde Gott auch nachfragte.
Die beiden machten sich auf den Weg zu seiner schönen Freundin, welche sich ihm gleich an den Hals schmiss kaum das sie durch die Wohnungstür getreten waren. Die kleine Frau musste sich ziemlich strecken um ihn Küssen zu können, daher kam Thor ihr entgegen und erwiderte den Kuss. Ihre Arme hatte sie ums eine Schulter gelegt, der Kuss wurde intensiver, Leidenschaftlicher und etwas wilder. Thor erregte es immer wieder sie zu küssen, genoss ihre Hände welche sich unter sein Shirt schoben und nun seine Muskeln spüren konnten. Die dunkelhaarige schmiegte ihren kleinen zierlichen Körper an den des großen Hünen, er selber legte seine große rechte Hand an ihren Rücken, drückte sie so mehr an sich ran, während seine linke durch ihr langes braunes Haar strich.
Doch dann machte der Mann etwas, was er noch nie bei so einer heißen Frau gemacht hatte. Sanft schob er die Schönheit von sich, indem er seine beiden Hände an ihre Oberarme legte. Dabei löste er den Kuss, was ihm doch schon etwas schwer fiel Hedy, ich hab das Gefühl das du mich ablenken willst auch wenn er auf dem Weg hier her nicht mehr gefragt hatte, hieß das nicht dass das Thema gegessen war. Du musst mir nicht alles sagen, aber wenn du aussiehst als würdest du irgendwas schlimmes tun, dann werde ich bestimmt nicht den Mund halten er verschränkte die Arme vor der Brust, sah sie ernst an. Wenn es dir nicht gut geht, dann sag es mir Körperlich ging es ihr gut, das hatte Heimdall gesehen, doch Seelisches blieb ihm nun auch Verborgen.

~Jeder Mensch, der seinen Weg in dieser Welt finden möchte,
muss zuerst zugeben, dass er keine Ahnung hat, wo er steht~



Mjölnir

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#3

RE: Hedys Wohnung

in New York City 01.06.2013 02:00
von Trixie | 50 Beiträge | 104 Punkte

In manchen Momenten Fragte sich das Mädchen, wenn Thor mit verschränkten Armen und ernsten Blick vor sich sah, ob er irgendwann sie wieder beginnen würde zu hassen. Es war nicht Liebe auf den ersten Blick gewesen und alles was passiert war sagte ihr dass ihre ganze Beziehung zum Scheitern verurteilt war. Hedy war sich sicher das ihre Welten aus einen bestimmten Grund getrennt waren. Götter waren keine Beziehungspartner für Menschen und dennoch konnte man sich ihnen nicht entziehen. Was würde er wohl tun wenn sie sich einfach abwenden würde von ihm, von allem und ihn stehen lassen würde. Aber dafür war sie zu Schwach und ihre Liebe zu stark. So dran pure Verzweiflung durch ihren Blick und sie spürte die Tränen in sich aufsteigen. Nein – nicht schonen wieder weinen. Sie konnte nicht jedes Mal weinen wenn es Schwierig wurde. So nahm sie einen tiefen atmen und wand sich kurz ab von dem Mann, der so bestimmend vor ihr stand das es ihr Angst machte.
Ja sie hatte immer noch diese Emotion bei ihm, in gewissen Momenten. Er war absolut einschüchternd und seine Größe machte es nicht gerade besser. Doch dann sah sie eine Sorge und den Ansatz von Menschlichkeit in seinem Blick. „Ich träume …“, fing sie plötzlich an zu erzählen „Jede Nacht haben ich diesen furchtbaren Albtraum und er verschwindet einfach nicht“, langsam ging sie auf das Sofa zu und ließ sich darauf fallen. Der Griff nach dem Kissen war nur eine Ablenkung um nicht nach Thor wieder zu greifen um ihn weiter von dem wichtigen Abzulenken. Sie drückte es an sich und verbarg ihren Kopf darin. Es war alles durch ihn nur noch schwieriger geworden in ihrem Leben. Erst ist Vater, dann eine Zeit von falschen Freunden und nun der Donnergott. Was würde dann alles in der Zukunft auf sie zukommen, wenn es sie jetzt schon fast umbrachte. Sie hörte wie der große Mann die Tür hinter sich schloss und langsam zu ihr herüber kam. Das er mehr wissen wollte, war sicher nur was die Frage ob sie mehr erzählen konnte „Ich …. Ich halte immer dieses Kind, diesen kleinen Jungen erst an der Hand und dann auf den Arm. Jedes Mal sieht er mich mit diesen verdammt gequälten Kinderaugen an, als würde ich ihm das Schlimmste antun und dann ….“, sie holte tief atmen um nicht die Tränen zuzulassen „Und dann spricht er mit mir, sagt mir ich solle es nicht tu. Doch ich tu’s!“, sie konnte Thor nicht ansehen und ihm auch nicht sagen das dieser junge wie er aussah „Ich gebe ihn einfach weg in die Arme von dem Mann der uns angegriffen hat, bevor du wieder wusstest wer du warst“, sie schüttelte den Kopf und verbarg erneut das Gesicht in das Kissen. Weder von der Ähnlichkeit des Jungen zu ihm, noch von ihm selbst wie er mit wütenden Schreien auf sie zustürmte erzählte sie etwas, aber genau diese kleinen Details machten ihr am meisten zu schaffen. Hedy verstummte und blickte auf ihre Finger die sich verkrampft um die angezogenen Beine schlangen. „Ich … tut mir leid, ich weiß es ist nur ein Traum ich sollte mich von so was nicht fertig machen lassen“, murmelte sie und wurde sich wieder einmal bewusst wie schwach sie doch war.



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#4

RE: Hedys Wohnung

in New York City 01.06.2013 02:17
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte

Hedy sah ihn erst einfach an, wusste wohl nicht was sie sagen sollte oder eher wie. Das der Donnergott eine Antwort wollte war klar, solang würde er nun nicht locker lassen. Ihm war auch bewusst, das er seine Freundin mit seinem gesamten Eindruck etwas einschüchterte, doch anders würde sie wohl niemals ihren hübschen Mund aufbekommen. Ihr war bis zur Nasenspitze anzusehen, das es etwas gab es ihr zu schaffen machte, wenn er helfen konnte, dann würde er es tun. Das stand nun wirklich außer Frage. Manchmal fragte Thor sich ob die dunkelhaarige Schönheit ihm so wenig vertraute. Zwar war der Start der beiden nicht gut gewesen, doch hatte der Hüne doch nun schon oft bewiesen das er auch anders kann. Sie schaffte es dann zu reden. Es ging um einen Traum, das war nun schon mal ein Anfang. Nun hatte sie diesen wohl jede Nacht. Es war wie sie sagte ein Albtraum, das hörte sich nun schon wirklich nicht mehr gut an. Er sah ihr zu wie sie zum Sofa ging und halt bei einem Kissen suchte. Daher schloss der blonde Mann die Tür und folgte ihr, ihren Worten lauschend. Ein wenig war der blonde Mann schon verwundert als sie von einem Kind sprach, sollten solche Träume nicht in der Regel schön sein. Doch stellte er keine Fragen, würde er das tun könnte es sein das Hedy, die gerade wie ein häufen Elend wirkte nicht weiter reden würde. Sie würde dieses Kind wohl dem Kerl geben, der ihr nie wieder was antun könnte. Hmm..." machte der Mann nachdenklich. Gegen einen Traum konnte auch der Gott nichts anrichten, das stand nun wahrlich nicht in seiner Macht. Immer kleiner Machte sie sich auf dem Sofa, daher setzte er sich neben sie. Der Sitzt sackte schon ganz schön ein bei seiner Statur. Der Mann legte einen Arm um seine Freundin und drückte sie etwas an sich ran. Man sagt ja oft, das Träume was zu bedeuten haben. Doch der Mann kann dir nichts mehr tun.... das war sicher, immerhin hatte Thor diesen Umgebracht. Ich bin nicht wirklich gut im Traum deuten der Gott verzog etwas das Gesicht. Er vermochte sich darunter nichts vorzustellen. Sie hatte keine Kinder und beide waren sich einig keines zu bekommen. Ein wenig mehr drückte er seine schöne Freundin an sich Das ist nichts wo ich dir helfen kann der Donnergott rümpfte die Nase, dabei würde er ihr gerne helfen. Weißt du was? Ich schlafe heute bei dir. Ich wette dann hast du keinen Albtraum er versuchte die Situation etwas zu lockern, was nicht hieß das er ihr Problem nicht ernst nahm. Das gegen Albträume gab es keine Magie, keine die er kannte.
Zärtlich strich er ihr über den Arm, legte seine linke Hand an ihr Kinn und drückte vorsichtig ihren Kopf zu sich, so das er ihr in die Jadefarbenden Augen sehen konnte Ich kann gerade nur bei dir sein, mehr geht nicht. Ich hoffe das reicht mit seinem linken Daumen strich er ihr über die Lippe grinste sie schief an Soviel zu einem normalen Tag. Ohne ein wenig Drama geht das wohl zwischen uns nicht


~Jeder Mensch, der seinen Weg in dieser Welt finden möchte,
muss zuerst zugeben, dass er keine Ahnung hat, wo er steht~



Mjölnir

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#5

RE: Hedys Wohnung

in New York City 07.06.2013 02:33
von Trixie | 50 Beiträge | 104 Punkte

Klirrend vielen die Sterben des Spiegels zu Boden, während Hedy sich am Ende des Bettes in Tränen zu Boden sacken ließ. Sie weinte so heftig das sie kaum noch Luft bekam und nach einigen Minuten heftige Schnappatmungen bekam. Die kleine Figur, die sie in den Spiegel geworfen hatte, war noch ganz – so als wolle sie ihren heftigen Stimmungsschwankungen trotzdem. Inzwischen war Hedy es nicht mehr klar ob das alles nun die verdammten Hormone waren oder ihr Gebrochenes Herz – wahrscheinlich beides. Das Leben musste sie mehr hassen, als sonst jemand anderen. Es war nicht einfach nur das sie den einzigen Mann, die einzige Liebe die sie je verspürt, verlassen und betrogen hatte – Nein ausgerechnet von diesem Kerl musste sie auch noch schwanger werden. Wäre ihre Seele nicht so zerbrochen an den Schicksalsschlägen gewesen, hätte sie sicher sofort die Anzeichen bemerkt. Doch als Hedy es auffiel war es schon zu spät um es abzutreiben. Nostalgiker oder Romantiker hätten ihr an dieser Stelle wohl gesagt, das dieses Kind ein Abschiedsgeschenkt oder ein kleiner Teil von ihm wäre, doch für Hedy dieses Baby einfach nur das letzte Glied in einer Kette von Dingen die sie zermürben wollten.
Damals auf seinen Planeten vor 5 Monaten wollte sie, nach dem er sie so von sich geschubst hatte ihn wirklich vergessen – ihn hassen. Vergessen konnte sie ihn nun nicht mehr und würde es wohl auch nie, aber hassen …. Hassen tat sie ihn Tag für Tag mehr. Jede Minute in der das Kind in ihr wuchs stellte sie sich immer und immer wieder vor, wie er mit ihr spielte wie mit einer Puppe solange bis sie nicht mehr gut genug war. Dass diese Worte verdreht und krank waren wusste sie, aber nur so konnte sie es fertig bringen sich nicht aus einen Fenster zu stürzen und das Leben von zwei Menschen beenden. Plötzlich viel ihr das Funkeln einer großer Scherbe auf und langsam beugte sie sich vor und nahm sie in die Hand. Sie sah ihre roten verheulten Augen, die voller Verzweiflung, Wut und Hass zurück starrten. Dann ganz langsam begann sie die Scherbe zu drehen und die Spieglung ihres Bauches erschien in der glänzenden Oberfläche. Es war nicht das erste Mal wo sie mit den Gedanken spielte, ihnen beiden das ganze Leid zu ersparen. Ihr Herz klopfte immer stärker und das lange spitze Ende drehte sich in Richtung des dicken Bauches. Doch dann begann das Baby wieder zu treten und sie ließ die Scherbe fallen. Dass sie sich geschnitten hatte, war ihr nicht mal aufgefallen der Schmerz hatte den ihres Herzens nicht überwiegen können – nichts tat das. Tränen liefen wieder über ihre Wangen, während sie ihre Hände in die Haare vergrub. Sie wusste nicht wie sie es schaffen sollte ein Kind groß zu ziehen. Schon gar nicht von Thor.
Hedy war am Rande der Verzweiflung, doch nicht nur sie war aufgekratzt. Auch dieses kleine Ding in ihr trat wie verrückt „Verdammt, hör auf zu treten“, schrie sie plötzlich auf und rappelte sich wieder auf. Ihr Stimmungen schwankten immer von Heulkrämpfen rüber zu Wutanfällen. Der Spiegel war nur eine Ding in einer Reihe von Dingen die sie schon in ihren Überemotionalen Anfällen zerstört hatte und sie hoffte jedes Mal darauf, das i-was kaputt ging das ihr gleich mit ein Ende setzen würde. Wie den Fernseher der durch ein plötzlich auftauchendes Kraftfeld implodierte und sie nur wenige Meter entfernt stand.



zuletzt bearbeitet 07.06.2013 02:42 | nach oben springen

#6

RE: Hedys Wohnung

in New York City 07.06.2013 16:46
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte

//auf Asgard//

Für Thor war es nun wirklich auch nicht leicht, ohne Hedy zu leben. Wenn der Hüne jemanden liebte, dann wollte er auch bei ihr sein, mit dieser zusammen sein, doch das ging nun alles nicht mehr. Das einzigste was der Donnergott nun schon seit Monaten tun konnte war seine dunkelhaarige Ex-Freundin zu beobachten. Ihr ging es wirklich nicht gut. Jeden Tag weinte sie, es zerbrach ihm sein Herz noch mehr. Odin selber hatte kein einsehen, er wollte seine Meinung nicht ändern, das konnte nicht wahr sein.
Doch bei all dem sollte es nicht bleiben, denn Thor sah das Hedy dabei war sich zu verändern. Der Gott kannte die Anzeichen zu gut, immerhin war seine Verstorbene Frau zwei mal von ihm Schwanger gewesen. Jetzt wollte der Hüne noch mehr bei ihr sein, sprach mit seinem Vater doch er war so verdammt kühl. Hedy hatte ihm nie was getan, im gegenteil es war Thor gewesen der ihr einiges zu gemutet hatte. Was war nur in seinen Vater geraten, nicht mal seine Mutter konnte ihn davon abbringen, immerhin ging es doch um sein Enkelkind. Thor verstand so langsam die Welt nicht mehr oder eher seinen Vater. Immer wenn der blonde Mann den runden Bauch von Hedy sah, wollte er über diesen streichen, das trampel des kleinen Wesens spüren welches in ihr heranwuchs. Thor würde zu gern wissen, was es denn wird. Ob er noch eine Tochter bekommt, oder einen Sohn. Doch vor allem wollte er der dunkelhaarigen beistehen. Er wusste was es für einen nicht Gott bedeutete ein Kind in sich zu tragen, von Tag zu Tag wurde es mächtiger, selbst Hedy konnte dem nicht lange standhalten.
Wie immer beobachtete er auch heute seine ehemalige Freundin, die wirklich fertig war mit der Welt, mit sich selber und allen anderen. Als er sah wie sie mit einer Scherbe auf ihren Bauch zusteuerte, schrie er Heimdall an den Röst zu öffnen, doch das tat er nicht. Wenn er auf jemanden hörte, dann auf den König. Zum Glück entschied sie sich anders, so stieß der werdende Vater einen seufzter der Erleichterung aus. Dennoch sah er ihre Verzweiflung, ihre Sorgen, den Hass....der Hass war gut, Hedy sollte den Donnergott hassen, doch nicht ihr beider Kind. Ihm war klar, das sie es nicht einfach haben wird. Männliche Götter waren schwer, das wusste der Gott von sich und seinem Bruder. Thor wollte für sie da sein, daher rief er nach Jiro. Er war nicht nur ein Heiler, sondern auch Berater. Stand immer seiner Frau zur Seite, vielleicht konnte er auch Hedy helfen, sie sollte jetzt nicht allein sein. Bevor Jiro zu Hedy geschickt wurde, überreichte der Donnergott ihm ein Amulett es sollte seine Ex-Freundin beschützen, ihr ein wenig den schmerz nehmen, wenn das denn möglich war. So klopfte es nur wenige Sekunden später an ihre Tür, während Thor zurück ins Schloss ging. Einen Trumpf hatte er noch.


~Jeder Mensch, der seinen Weg in dieser Welt finden möchte,
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Mjölnir
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#7

RE: Hedys Wohnung

in New York City 07.06.2013 20:38
von Trixie | 50 Beiträge | 104 Punkte

Zuerst war das Geräusch irritierend. Sie hatte schon lange nicht mehr die Klingel an ihrer Tür läuten hören. Seit der Trennung von Thor, dessen Name sie nicht mehr über die Lippen brachte, war sie kaum noch vor die Tür getreten. Freunde und Bekannte hatte sie kaum und die wenigen hatten sich seit ihren extremen Stimmungsschwankungen von ihr entfernt. Hedy war alleine. Als es nun klopfte, blickte das völlig verzweifelte Mädchen auf und hielt inne. Wer sollte sie besuchen? Thor würde es nicht sein, dieser würde einfach mitten im Raum erscheinen und sie würde ihn spüren. Vorsichtig ging sie auf die Tür zu, die sie anstarrte wie ein Ding aus einer anderen Welt, gefährlich und unnormal. Als sie vor dem Holz stand, klopfte es ein weiteres Mal – heftiger als zuvor. Langsam beugte sich Hedy vor und sah durch den Türspion und sah einen fremden Mann im Anzug vor der Tür stehen. Das Mädchen runzelte Stirn und legte kurz eine Hand auf ihren Bauch und rieb über diesen. Das verdammte Baby trat heftig in ihr herum „Was wollen sie?“, rief Hedy ohne die Tür zu öffnen. Ihr Vertrauen in das Leben und seine Bewohner war gebrochen und daran war nicht nur Thor schuld. Alles Menschen von denen sie liebe erwartete hatte, hatten sie nicht nur verlassen sondern sie zu tiefst verletzt. Ihr Vater, Ihr Onkel und seine Familie. Thor war nur der Auslöser gewesen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. „Gehen sie wieder, ich bin an nichts interessiert was sie mit verkaufen oder zu sagen haben“, und mit diesen Worten wendete sie sich von der Tür ab und ging ins Wohnzimmer. Verbitterung war ein Teil ihrer Persönlichkeit geworden, wahrscheinlich resultierend aus ihrer Depression. Mit einem schweren Seufzer ließ sich das dunkelhaarige Mädchen auf die Couch fallen und sah zur Decke. Es wurde jeden Monat schwerer mit der Schwangerschaft und sie war sich sicher, dass es nicht normal war sich so schwach zu fühlen. Hedy nahm an das dieses Kind, was zur Hälfte ein Gott sein würde, nicht zu ihrem Körper passte. Auch wenn sie vielleicht kein Mensch war, so war sie doch kein Gott. Müde hob sie eine Hand und streckte die Finger in die Lust so als würde sie nach etwas greifen. Vielleicht würde sie die Geburt auch nicht überleben. Es würde ihr viel Leid ersparen. Zum einen die Befürchtung das das Baby so aussehen würde wie sein Vater und zum anderen ihre Sicherheit das sie komplett mit allen überfordert sein würde. Wie sollte sie ein Kind lieben, dessen Ursprung und Entstehung sie nicht einfach nur bedauerte, sondern hasste. Was würde sein wenn sie dieses Kind hassen würde?
Hedy fühlte sich nicht wie eine werdende Mutter, sondern wie ein geplagtes Mädchen das man einfach nur weiter quälen wollte. Langsam ließ sie die Hand sinken und seufzte. Den drang dem allen hier ein Ende zu setzen, wurde von Sekunde zu Sekunde stärker. Wie ein Wink des Teufels, viel ihr auf den Gedanken etwas Glänzendes in die Augen. Hypnotisiert davon stand sie auf und ging in die Küche, wo sie das Messer nahm mit dem sie zuvor geschnitten hatte. Das Klopfen ihres Herzens war ungewöhnlich ruhig, genau wie ihr Atmen. Als ihre Hand sich um den Griff schloss, zitterte sie nicht einmal mehr wie bei der Scherbe.
Bauch oder Kehle? Für was sie sich auch entschied, sie war sich sicher dass es der beste Weg für sie alle war.



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#8

RE: Hedys Wohnung

in New York City 07.06.2013 20:53
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte

~Jiro~

Jiro musste sich wirklich in Geduld üben, sooft wie er gegen die Tür der jungen Frau klopfe, doch es kam lange Zeit keine Reaktion. Gerade als er zum x-ten mal gegen die Tür Klopfen wollte, hörte er leise und dumpf ihre Stimme die Fragte was er wollte. Der Prinz schickt mich, ich soll mich um Sie kümmern und Ihnen helfen sprach er mit fester Stimme gegen die Tür, doch sie öffnete nicht, sondern schickte den Gott weg. Nun da er seine Befehle hatte, blieb er stehen, das musste sein. So einfach würde Jiro nicht gehen. So stellte er sich an die Wand gegenüber, schränkte die Arme und überlegte was er als nächstes tun sollte. Erst wenn Thor ihn wieder rufen würde, dürfte er gehen, so wartete er erst mal ab. Bald würde der braunhaarige Mann wieder Klopfen.
Doch es änderte sich alles ziemlich schnell, als Heimdall in seinem Kopf ertönte und ihm sagte was sich gerade in der Wohnung abspielte. Hier ging es nicht nur um die dunkelhaarige Frau, sondern auch um das Leben eines noch ungeborenen Gottes seines Planeten, seines Prinzen. Daher war mit einem Kräftigem Tritt die Tür aufgebrochen, gehörte sich zwar nicht, aber der Röst würde nun wirklich zu lang dauern, da man den Mann erst mal wieder nach Asgard bringen musste, um ihn dann in ihre Wohnung zu bringen. Hedy rief er und lies sich von Heimdall führen. Er gelang in die Küche, entriss ihr fast schon das Messer und warf es in die Spüle Was tun Sie denn da? Sind Sie denn noch ganz bei Trost ein Ungeborenes zu töten war nicht sonderlich Mutig, daher funkelte er sie etwas an. Doch das lies er gleich wieder, als der Mann sah wie mitgenommen die dunkelhaarige Frau war. Ich bin hier um Ihnen zu helfen. Um Ihnen beizustehen der Mann war etwas einfühlender geworden bei seinen Worten. Er ging langsam noch einen Schritt auf die Schwangere Frau zu Der Prinz macht sich Sorgen um Sie, deswegen hat er mich Geschickt er hoffte doch das sie sich helfen lassen würde, auch wenn Hedy ihn nun wirklich nicht kannte.


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Mjölnir
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#9

RE: Hedys Wohnung

in New York City 07.06.2013 21:14
von Trixie | 50 Beiträge | 104 Punkte

Ein tiefer Schock durchfuhr Hedys Körper als sie das krachende Geräusch der eingetreten Tür hörte. Für einen Moment glaubte sie Thor würde wutentbrannt in ihre Wohnung einfallen und für einen kurzen Moment setze ihr Atmen und Herzschlag aus. Doch als sie sah wie der Mann, den sie durch den Türspion gesehen und weggeschickt hatte, zu ihr stürmte durchfloss Wut ihren Körper. Das erste was er tat, noch bevor sie was machen konnte war ihr das Messer aus der Hand reißen und es in die Spüle werfen. Funkelnd sah das Mädchen ihn an und kurz flackerte das Licht „Verschwinden sie aus meiner Wohnung“, fauchte sie den Mann an und wich zurück. Seine Worte waren ihr egal und sie hätte ihn wahrscheinlich einfach die Polizei gerufen wenn er nicht die Worte „…im Auftrag des Prinzen …“, erwähnt hätte. Hedy kannte nicht allzu viele Royale Wesen und so wusste sie das er von Asgard kam. In weiteren Atemzügen bot er ihr Hilfe an und während er auf sie einredete, war das Mädchen still geworden. Hass begann tief im Bauch. Es durchfließt die Innereien und ladet sich von Minute zu Minute immer mehr auf, wie Lava die aus einen Vulkan ausbricht. Genau das passierte gerade in Hedy. Er hatte nicht mal seinen Namen erwähnen müssen, schon alleine das sie wusste das er von dem Planeten kam der ihr so viel Leid eingebracht hatte, ließ sie alles vergessen. „Verschwinden sie aus meinen Leben“, fauchte Hedy und ein Geruch von Verbrannten Metall lag in der Luft. Das elektrische Surren wurde immer Lauter und dann platzen die Glühbirnen in Küche und Wohnzimmer. Das zerspringende Glas störte Hedy nicht, sie starrte nur den Mann an den Thor geschickt hatte „Los gehen sie bevor ich mich vergessen“, knurrte sie und schubste den Kerl aus ihrer Küche raus. Sie hat ungewöhnlich viel Kraft und sie wusste wo diese her kam. „Dein Prinz, hat kein Recht mehr sich in mein Leben einzumischen. Ich tue was immer mir gefällt denn ich gehöre nicht zu deinem Volk und wenn ich beschließe mir ein Ende zu setze wird mich niemand davon abhalten“
Sie war ein weiteres Mal vorgetreten und hatte den Mann wieder ein Stück näher zur Tür geschubst „Also verschwinde daher wo du hergekommen bist und richte deinem Prinzen aus, das er sich seine Sorgen schenken kann. Soll er sich lieber um euch kümmern die mich verstoßen habt. Denn schließlich hat er euch mich vorgezogen“, und mit einem letzten Stoß landete der Typ wieder draußen auf den Flur. Der Blick in Hedys Augen war so voller Schmerz das man das Gefühl hatte sie würde nur noch aus diese eine Emotion bestehen. Sie würde niemanden mehr in ihr Leben oder darüber bestimmen lassen. Lange genug war sie von allen und jeden herum geschubst worden, das war nun vorbei.



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#10

RE: Hedys Wohnung

in New York City 07.06.2013 21:28
von Thor • God of Thunder | 231 Beiträge | 421 Punkte

~Jiro~

Sie sollte aus der Wohnung verschwinden, doch das stand nicht in seinem Sinne. Auch ohne die Aufforderung des Prinzen, sah er das sie Hilfe brauchte. Sie war schon sehr weit, das hieß es würde bald noch schlimmer werden. Zwar wusste auch der Mann nicht, was es für sie heißen würde ein Kind von einem Gott zu bekommen, doch das würde sich bald zeigen. Auch wenn Hedy ein Wesen war, so war sie niemals eine Göttin, es würde wohl sehr schwer für die junge Frau werden. Ich kann nicht gehen er versuchte wirklich normal mit ihr zu reden, auch wenn sie schon dabei war, die kräfte des Babys unbewusst Einzusetzen. Es störte Jiro nicht, immerhin musste er schon Frigg und Vilandra helfen, er hatte also schon so einiges abbekommen. Wobei es bei Frigg keine Komplikationen gab, genauso wenig wie bei den anderen Göttinnen seines Planten. Ihr gefiel es nun nicht, das ausgerechnet jemand wie er hier war. Der Gott sah ihren ganzen Hass, roch das Metall in der Luft Sie sollten sich beruhigen. Das schadet nicht nur Ihnen sondern auch dem Ungeborenem doch schien es ihr egal zu sein. Das war alles andere als gut. Hedy nun fing an ihn aus der Küche zu schupsen, das immer weiter. Seine Muskeln spannten sich an, er wollte der Frau wirklich helfen, doch das sah sie nicht. Es ist sein Kind, daher hat er schon das recht junge Miss versuchte er es so.
Die dunkelhaarige Frau, hatte es nun geschafft den Mann zurück auf den Flur zu stoßen. Es schien Eifersucht in ihr aufzukommen das Thor sich für Asgard entschieden hatte. So seufzte er und fuhr sich durch die Haare. Jeder wusste wie der blonde Mann geworden war. Er trat wieder auf sie zu, tat etwas wofür er sicher am ende in die Zelle gesteckt wird. Jiro Umarmte sie einfach. Er erinnerte sich daran, das manche Wesen das brauchen, damit es ihnen besser geht. Glauben Sie mir Miss, dem Prinzen geht es mit dieser Entscheidung auch nicht gut. Es tut ihm leid sollte sie nun toben, würde er sie festhalten müssen. Den beiden sollte nichts passieren Ich geh davon aus, das es eine schwere Entscheidung war. Wie hätten sie denn gehandelt? vielleicht würde es was bringen, wenn sie es versucht aus einer Warte zu sehen.


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Mjölnir
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